#20708 Luis Pintos Fonseca
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Luis Pintos Fonseca – #20708
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Der Vordergrund ist dicht mit feinen Linien ausgeführt, die die Textur des Kies- oder Schotterufers detailliert wiedergeben. Diese dichte Schraffur erzeugt eine gewisse Rauheit und betont die Beschaffenheit des Untergrunds. Das Wasser selbst wird durch horizontal verlaufende Striche angedeutet, wobei Reflexionen der Uferbefestigung und der Gebäude schwach erkennbar sind.
Im Mittelgrund erhebt sich eine befestigte Promenade, die mit einer Mauer gesichert ist. An diese schmiegen sich mehrere zweistöckige Gebäude an, deren Fassaden aus hellem Stein oder Putz zu bestehen scheinen. Die Fensteröffnungen sind sparsam dargestellt und verleihen den Bauten einen eher nüchternen Charakter. Die Architektur wirkt funktional und wenig ornamental.
Der Hintergrund ist durch eine lockere Schraffur angedeutet, die eine verschwommene Landschaft andeutet – möglicherweise bewaldete Hänge oder weitere Gebäude im Entfernen. Diese Unschärfe lenkt den Fokus stärker auf den Vorder- und Mittelgrund.
Die monochrome Darstellung verstärkt die Wirkung des Spiels mit Licht und Schatten. Die dichte Schraffur erzeugt einen Kontrast zwischen hellen und dunklen Flächen, der die räumliche Tiefe betont. Es entsteht ein Eindruck von Stille und Besinnlichkeit.
Subtextuell könnte die Zeichnung eine Reflexion über den Umgang des Menschen mit der Natur suggerieren. Das befestigte Ufer und die angebauten Gebäude stehen im Kontrast zur natürlichen Umgebung, was auf einen Eingriff in das Landschaftsbild hindeutet. Gleichzeitig vermittelt die Szene aber auch ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe – eine idyllische Momentaufnahme des Zusammenlebens von Mensch und Natur. Das kleine Boot könnte als Symbol für die Verbindung zwischen Land und Wasser interpretiert werden, oder auch für die Möglichkeit der Flucht und des Entkommens. Die Zeichnung lädt dazu ein, über die Beziehung zwischen menschlicher Zivilisation und der natürlichen Umwelt nachzudenken.