Landscape with Ruins and a Saddled White Horse * Michelangelo Cerquozzi (1602-1660)
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Michelangelo Cerquozzi (Attributed) – Landscape with Ruins and a Saddled White Horse
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Hintergrund ist von Ruinen dominiert, die teilweise im Schatten liegen. Ein Bogenfenster lässt einen schwachen Blick auf eine weitere Landschaft erhaschen, die jedoch weit entfernt und verschwommen erscheint. Die Vegetation, insbesondere das Laubwerk über dem Bildausschnitt, trägt zur Atmosphäre der Verlassenheit bei.
Die Farbgebung ist überwiegend gedämpft, mit einem starken Kontrast zwischen den dunklen Tönen des Vordergrundes und dem helleren Weiß des Pferdes. Dieses Spiel von Licht und Schatten lenkt die Aufmerksamkeit auf das zentrale Motiv und verstärkt die melancholische Stimmung. Die grobe Pinselführung lässt die Szene wirken, als wäre sie schnell und spontan entstanden, was der Darstellung eine gewisse Unmittelbarkeit verleiht.
Es liegt ein Hauch von Melancholie über dem Bild. Die Ruinen könnten für den Verfall vergangener Zeiten stehen, während das gesattelte weiße Pferd Hoffnung oder einen Ausbruch aus dieser Stagnation symbolisieren könnte. Der Kontrast zwischen dem lebendigen Tier und der zerfallenen Umgebung erzeugt eine Spannung, die zum Nachdenken anregt. Es scheint, als ob hier ein Moment eingefangen wurde, in dem Vergangenheit und Zukunft aufeinandertreffen – ein Augenblick der Ungewissheit und des Übergangs. Die Szene könnte auch als Allegorie für das Leben selbst interpretiert werden, mit seinen Höhen und Tiefen, seinen Hoffnungen und Enttäuschungen.