St Martin and the Beggar * Michelangelo Cerquozzi (1602-1660)
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Michelangelo Cerquozzi (Attributed) – St Martin and the Beggar
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Vor dem Reiter kniet ein Mann, dessen Gestalt deutlich von Abnutzung und Not geprägt ist. Seine Kleidung wirkt zerfetzt und schmutzig, seine Haltung drückt Demut und Dankbarkeit aus. Er streckt die Hand nach dem Reiter aus, als ob er um Almosen oder Hilfe bitten würde. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt den Kontrast zwischen der hellen Figur des Reiters und dem Schatten des Bettlers, was die soziale Kluft zwischen beiden Personen betont.
Die Farbgebung ist gedämpft gehalten, wobei Braun- und Grautöne dominieren. Der rote Umhang des Reiters bildet einen starken Farbakzent, der seine Bedeutung hervorhebt. Die Beleuchtung ist dramatisch, sie konzentriert sich auf die zentralen Figuren und lässt den Hintergrund in tiefem Schatten verschwinden. Dies lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters unmittelbar auf das Geschehen zwischen Mann und Bettler.
Die Komposition wirkt spontan und unmittelbar. Es entsteht der Eindruck einer flüchtigen Begegnung, eingefangen im Moment der Interaktion. Die Darstellung suggeriert eine moralische Botschaft über Nächstenliebe, Mitgefühl und die Verpflichtung zur Hilfe für Bedürftige. Der Kontrast zwischen Reichtum und Armut wird deutlich herausgearbeitet, ohne dabei eine wertende Haltung einzunehmen. Vielmehr scheint es um die Anerkennung der menschlichen Würde aller Beteiligten zu gehen. Die Szene ist von einer gewissen Melancholie durchzogen, die durch die gedämpfte Farbgebung und die düstere Umgebung verstärkt wird.