A Self Portrait Of The Artist Michel (Mihaly) Lieb Munkacsy (1844-1909)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Michel Lieb Munkacsy – A Self Portrait Of The Artist
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung dominiert durch warme Töne: Gelb-, Braun- und Rottöne verschmelzen zu einer düsteren, aber dennoch lebendigen Atmosphäre. Die Haut des Mannes wird in einem warmen, goldenen Licht dargestellt, das ihn von dem dunklen Hintergrund abhebt. Dieser Kontrast verstärkt die Präsenz der Figur und lenkt den Blick unmittelbar auf sein Gesicht.
Die Malweise ist deutlich impressionistisch geprägt. Pinselstriche sind sichtbar und wirken spontan gesetzt. Die Details werden nicht akribisch ausgearbeitet, sondern eher durch suggestive Farbaufträge angedeutet. Dies verleiht dem Porträt eine gewisse Lebendigkeit und vermeidet eine zu starre oder formale Darstellung.
Der Blick des Mannes ist direkt und intensiv. Er scheint den Betrachter anzusehen, was eine unmittelbare Verbindung schafft. Es liegt ein Hauch von Melancholie in seinem Ausdruck, der möglicherweise auf innere Reflexionen oder Erfahrungen hindeutet. Die leicht nachdenkliche Miene könnte auch als Zeichen von Selbstbeobachtung interpretiert werden – typisch für ein Selbstporträt.
Der dunkle Hintergrund lässt die Figur isoliert erscheinen und verstärkt den introspektiven Charakter des Werkes. Es entsteht der Eindruck einer persönlichen Momentaufnahme, eingefangen in einem Zustand zwischen Kontemplation und Selbstverständnis. Die Signatur des Künstlers im oberen rechten Bereich bestätigt die Autorenschaft und fügt dem Bild eine persönliche Note hinzu. Insgesamt vermittelt das Porträt ein Gefühl von Tiefe und Charakterstärke, gepaart mit einer subtilen Melancholie.