Disbanding of the valuers by Prince Maurice on the Neude at Utrecht, 31 July 1618; Het afdanken der waardgelders door prins Maurits op de Neude te Utrecht, 31 juli 1618 Van Hillegaert (1596-1640)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!















Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund versammelt sich eine große Menschenmenge. Sie scheint sich um eine zentrale Handlung zu gruppieren, bei der mehrere Männer auf Pferden präsent sind. Diese Reiter scheinen eine Art Zeremonie oder Anordnung durchzuführen; einige tragen Uniformen und wirken autoritär. Die Menge selbst ist heterogen – man erkennt Bürgerliche, Soldaten und möglicherweise auch Zuschauer, die das Geschehen beobachten. Die Kleidung der Personen variiert stark, was auf unterschiedliche soziale Schichten hindeutet.
Einige Hunde sind in die Szene integriert, sie scheinen sich zwischen den Menschen zu bewegen oder an den Pferden zu kleben. Sie tragen zur Lebendigkeit des Bildes bei und könnten auch eine symbolische Funktion haben, beispielsweise als Zeichen von Loyalität oder Wachtsamkeit.
Die Komposition ist auf Tiefe ausgelegt. Die Häuser im Hintergrund verjüngen sich perspektivisch, was den Eindruck einer weiten städtischen Landschaft verstärkt. Die Details der Gebäude und die Darstellung der Menschen sind sorgfältig ausgeführt, was auf eine realistische Absicht des Künstlers hindeutet.
Subtextuell könnte das Werk einen Moment politischer oder gesellschaftlicher Umwälzung darstellen. Die Anwesenheit der Reiter in Uniform deutet auf Autorität hin, während die Versammlung der Menge möglicherweise eine Reaktion auf diese Autorität zeigt – sei es Zustimmung, Ablehnung oder schlichte Neugier. Die Szene wirkt dokumentarisch, als ob sie ein historisches Ereignis festhalten würde. Die Stimmung ist angespannt, aber nicht unbedingt feindselig; es herrscht eher eine Atmosphäre der Erwartung und Beobachtung. Der Platz selbst, die Neude, dient als Bühne für dieses öffentliche Schauspiel, was seine Bedeutung als zentraler Ort des städtischen Lebens unterstreicht.