Ulrika Eleonora von Fersen (1749-1810), G. 1 von Höpken 2. von Wright * Pehr Hilleström (1732-1816)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pehr Hilleström (Attributed) – Ulrika Eleonora von Fersen (1749-1810), G. 1 von Höpken 2. von Wright
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ihr Kleid ist von opulentem Charakter. Es besteht aus einem goldenen Oberteil, das mit einem blauen, gerafften Rock kombiniert ist. Lange, weiße Ärmel und eine dekorative Schärpe akzentuieren das Arrangement. Die Haartracht ist aufwendig, mit einer hohen, geschwungenen Frisur, die mit Schmuck und Bändern verziert ist. In ihrer Hand trägt sie einen Korb, dessen Inhalt nicht erkennbar ist.
Der Hintergrund besteht aus einem verschwommenen Raum, der durch Vorhänge und architektonische Elemente angedeutet wird. Diese Elemente verstärken den Eindruck einer Bühne oder eines Theaters. Das Licht fällt von oben auf die Frau und betont ihre Gestik und Kleidung.
Die Inszenierung in einem Rahmen, der an eine Vitrine oder einen Schaufensterrahmen erinnert, verleiht dem Bild eine gewisse Distanz und Künstlichkeit. Es entsteht der Eindruck, dass die Frau als eine Art Exponat präsentiert wird, beobachtet und bewundert.
Ein möglicher Subtext könnte die Darstellung von Frau als gesellschaftliche Figur sein. Das prächtige Kleid, die aufwendige Frisur und die theatralische Pose deuten auf eine Position im gehobenen Gesellschaftskreis hin. Die Drehbewegung und der Blick nach oben könnten eine Sehnsucht nach Anerkennung oder eine Reaktion auf ein öffentliches Ereignis symbolisieren. Der Korb in der Hand könnte eine Metapher für die Rolle der Frau als Hausfrau oder Mutter sein, die im Kontrast zu ihrer glamourösen Erscheinung steht.
Die Komposition wirkt inszeniert und fast wie ein Moment aus dem Theaterleben eingefangen. Die Künstlichkeit des Rahmens verstärkt diesen Eindruck und lädt dazu ein, über die Rolle der Frau in der Gesellschaft und die Darstellung von Weiblichkeit im 18. Jahrhundert nachzudenken.