Bonaparte in Egypt, 21st July, 1798 Richard Caton II Woodville (1856-1927)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Richard Caton II Woodville – Bonaparte in Egypt, 21st July, 1798
Ort: Private Collection
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Pyramiden von Gizeh ragen majestätisch im Hintergrund empor, ihre Größe unterstreicht die Fremdheit des Ortes und die Herausforderung der militärischen Unternehmung. Der Himmel ist in ein blasses Blau getaucht, das eine gewisse Weite und Unendlichkeit suggeriert.
Der Boden ist sandig und staubig, was die Wüstenlandschaft betont. Vor den Pferden liegt ein zerknittertes Gewand mit goldenen Verzierungen sowie ein gebogenes Schwert, möglicherweise Symbole für vergangene Schlachten oder verlorene Herrschaft. Die Anwesenheit dieser Gegenstände verleiht der Szene eine gewisse Melancholie und erinnert an die Vergänglichkeit des Ruhms.
Die Komposition ist sorgfältig durchdacht: Der Blick des Betrachters wird unweigerlich auf den zentralen Reiter gelenkt, dessen Gestalt durch das Licht besonders hervorgehoben wird. Die anderen Figuren sind in seine Aura integriert, bilden eine Art Gefolge und verstärken seinen Eindruck von Macht und Führung.
Die Darstellung der Soldaten im Hintergrund ist weniger detailliert, was sie zu einer homogenen Masse macht, die die Stärke und Disziplin des Militärs symbolisiert. Ihre Uniformen sind präzise dargestellt, was auf die Bedeutung von Ordnung und Hierarchie hinweist.
Subtextuell scheint das Werk eine Verbindung zwischen der europäischen Moderne und dem alten Ägypten herzustellen. Die Pyramiden dienen als Symbol für Beständigkeit und ewige Werte, während die französischen Soldaten für Fortschritt und Eroberung stehen. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Orient und Okzident. Der zentrale Reiter könnte als Verkörperung des europäischen Ehrgeizes interpretiert werden, das Streben nach Wissen und Macht, das sich in der Auseinandersetzung mit fremden Kulturen manifestiert. Die Szene deutet auf eine Mischung aus Triumph und Besorgnis hin – die Freude über den Sieg wird durch die Erkenntnis der eigenen Fremdheit und die Ungewissheit der Zukunft gemildert.