The Balcony, Yokohama Edward Atkinson Hornel (1864-1933)
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Edward Atkinson Hornel – The Balcony, Yokohama
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Der Hintergrund ist von einer dynamischen Darstellung des Hafens geprägt. Mehrere Schiffe sind angemeckert, ihre Masten ragen in den Himmel. Die Farbgebung hier ist gedämpfter, mit Blau- und Grüntönen, die das Wasser und den Himmel andeuten. Ein rosafarbener Schleier überlagert Teile der Szene, was eine Atmosphäre von Distanz oder vielleicht auch Melancholie erzeugt.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit zunächst auf die Frau, deren Pose eine gewisse Kontemplation vermittelt. Ihr Blick ist in die Ferne gerichtet, was den Betrachter dazu einlädt, sich ebenfalls in diese zu versetzen und die Szene aus ihrer Perspektive zu betrachten. Der Balkon selbst wird nur angedeutet, er dient eher als Plattform für die Frau und als Übergang zum weitläufigen Hafenpanorama.
Subtextuell könnte das Werk eine Auseinandersetzung mit dem kulturellen Kontakt zwischen Ost und West andeuten. Die Darstellung der Frau in traditioneller japanischer Kleidung im Kontrast zu den westlichen Schiffen im Hintergrund lässt Raum für Interpretationen über Identität, Fremdheit und die Auswirkungen des Kolonialismus. Die gedämpfte Farbgebung im Hintergrund könnte eine gewisse Distanzierung oder auch das Gefühl von Vergänglichkeit symbolisieren, während die leuchtenden Farben des Kimonos die Vitalität und Schönheit der japanischen Kultur hervorheben. Die Frau wirkt isoliert, obwohl sie inmitten einer belebten Hafenlandschaft steht – ein Zustand zwischen Zugehörigkeit und Entfremdung. Die Malweise selbst, mit ihren pastosen Farbaufträgen und den sichtbaren Pinselstrichen, verleiht dem Werk eine gewisse Spontaneität und Lebendigkeit.