Street Scene, Tokyo Edward Atkinson Hornel (1864-1933)
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Edward Atkinson Hornel – Street Scene, Tokyo
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Schirme dominieren die Vordergrundszene und fungieren als visuelle Barrieren, die die einzelnen Figuren voneinander trennen und gleichzeitig ein Muster von überlappenden Formen und Farben erzeugen. Ihre unterschiedlichen Farben – Rot, Weiß, Grau – schaffen einen Rhythmus und eine visuelle Dynamik. Die Figuren selbst sind nur schematisch angedeutet, ihre Gesichter und Details verschwimmen in den allgemeinen Farbflächen. Dies lässt sie wie flüchtige Erscheinungen wirken, die im Strom der Bewegung verloren gehen.
Der Hintergrund ist verschwommen und undefiniert, was den Eindruck einer belebten Stadtlandschaft verstärkt. Die vertikalen Linien der Gebäude und Laternen ragen in den Himmel und verleihen dem Bild eine gewisse Höhe und Perspektive. Die lockere, impressionistische Pinselführung trägt dazu bei, den Eindruck von Bewegung und Flüchtigkeit zu vermitteln. Es wirkt, als würde der Betrachter einen Moment eingefangen haben, einen flüchtigen Eindruck von einem Alltagsszenario.
Die Szene suggeriert eine Reflexion über die Anonymität und das hektische Tempo des städtischen Lebens. Die Figuren sind nicht als Individuen erkennbar, sondern als Teil eines größeren Ganzen, ein flüchtiger Teil einer unaufhaltsamen Bewegung. Die Schirme könnten symbolisch für einen Schutz, eine Abschirmung vor der Außenwelt stehen, oder aber auch für die Distanz zwischen den Menschen in der Großstadt. Der subtile Einsatz von Farbe und die lockere Malweise verleihen dem Bild eine melancholische, fast nostalgische Note.