Polyphemus attacking sailors in their boat Alexandre-Gabriel Decamps (1803-1860)
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Alexandre-Gabriel Decamps – Polyphemus attacking sailors in their boat
Ort: Fine Art Museum (Musée des Beaux Arts), Rouen.
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Die Komposition ist stark auf die diagonale Linie des Segelbaums ausgerichtet, die den Blick des Betrachters in die Tiefe des Bildes lenkt. Dieser Linienführung folgt die Bewegung des Wassers, das unter dem Schiff zu sprühen scheint. Die Farbgebung ist gedämpft und düster gehalten, was die Bedrohung und Verzweiflung der Situation unterstreicht. Dominieren Grün- und Brauntöne, so wird der Himmel in einem trüben Grau dargestellt.
Im Hintergrund erhebt sich eine karge Landschaft mit felsigen Klippen und spärlicher Vegetation. Am weitesten hinten, fast wie eine Vision, steht eine riesige, männliche Gestalt, die einen schweren Stein über dem Kopf trägt. Diese Figur, vermutlich Polyphemus, der einäugige Zyklop, scheint der Auslöser des Dramas zu sein. Er ist zwar weit entfernt, sein monumentales Erscheinungsbild strahlt jedoch eine immense Kraft und Bedrohung aus.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Darstellung des Überfalls des Zyklopen Polyphemus auf Odysseus Gefährten handelt, wie sie in Homers Odyssee beschrieben wird. Die Szene fängt den Moment der Verzweiflung und des Kampfes um das Überleben ein, während die Männer der Bedrohung durch das monströse Wesen ausgesetzt sind.
Die Darstellung des Zyklopen im Hintergrund, in einer Distanz, die ihn fast unantastbar erscheinen lässt, suggeriert die Unausweichlichkeit des Schicksals und die Macht der Götter. Die Landschaft selbst wirkt unwirtlich und bedrohlich, was die Ausweglosigkeit der Situation noch verstärkt. Die gesamte Darstellung vermittelt ein Gefühl von Beklemmung und Hoffnungslosigkeit.