Saftleven, Cornelis – Satire op de berechting van Johan van Oldenbarneveldt, 1663 Rijksmuseum: part 2
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rijksmuseum: part 2 – Saftleven, Cornelis -- Satire op de berechting van Johan van Oldenbarneveldt, 1663
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Zentrum der Komposition sitzt ein Mann in schwarzer Robe, dessen Gesichtsausdruck eine Mischung aus Nachdenklichkeit und vielleicht auch Verzweiflung zu vermitteln scheint. Er ist umgeben von einer grotesken Versammlung von Tieren – Löwen, Hunde, Affen, Hühner, Ratten und sogar ein Alligator sind hier versammelt. Diese Tiere scheinen nicht in einem natürlichen Lebensraum dargestellt zu sein, sondern eher wie Teilnehmer an einer stillen, beunruhigenden Versammlung.
Besonders auffällig ist die Darstellung eines Elefanten mit Hut, der im Hintergrund steht. Er wirkt monumental und überragt die anderen Figuren, was ihn möglicherweise als eine Art Symbol für Macht oder Autorität interpretieren lässt. Hinter dem Elefanten sind zwei Schriftrollen angebracht, deren Inschriften leider nicht vollständig lesbar sind, aber sie tragen zur allegorischen Natur des Werkes bei. Rechts im Hintergrund ist ein Feuer zu sehen, das in Rauch aufgeht und möglicherweise Zerstörung oder Verurteilung symbolisiert.
Die Anordnung der Tiere scheint keine zufällige sein. Die aggressive Haltung einiger Tiere – insbesondere des Löwen und der Hunde – könnte auf Bedrohung oder Feindseligkeit hindeuten. Die Präsenz von Ratten und einem Alligator verstärkt den Eindruck von Verfall und moralischer Korruption. Der Mann in der Robe scheint inmitten dieser chaotischen Szene isoliert zu sein, ein Beobachter oder vielleicht sogar ein Opfer der hier dargestellten Ereignisse.
Es liegt nahe, die Darstellung als eine satirische Anklage gegen politische Ungerechtigkeit zu verstehen. Die Tierwelt fungiert dabei als Metapher für verschiedene gesellschaftliche Kräfte und menschliche Schwächen. Der Elefant könnte die Staatsmacht repräsentieren, während die anderen Tiere die verschiedenen Akteure in einem Machtkampf darstellen – vielleicht sogar die beteiligten Parteien oder deren Sympathisanten. Das Feuer im Hintergrund deutet auf die Konsequenzen dieser Auseinandersetzungen hin. Die gesamte Szene erzeugt eine Atmosphäre der Spannung und des Unbehagens, die den Betrachter dazu anregt, über die tieferliegenden politischen und moralischen Implikationen nachzudenken. Die sorgfältige Detailarbeit in der Darstellung der Tiere verleiht dem Werk eine zusätzliche Ebene der Komplexität und verstärkt seine satirische Wirkung.