Fieravino, Francesco (genaamd Il Maltese) – Stilleven met vruchten en vaatwerk op een Smyrna kleed, 1650-1680 Rijksmuseum: part 2
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Rijksmuseum: part 2 – Fieravino, Francesco (genaamd Il Maltese) -- Stilleven met vruchten en vaatwerk op een Smyrna kleed, 1650-1680
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Vor uns liegt eine detailreiche Darstellung eines stilllebhaften Arrangements. Im Zentrum des Bildes erstreckt sich ein reich verzierter, orientalischer Teppich, dessen kräftige Farben – ein dominantes Rot und gedämpfte Blautöne – einen lebhaften Kontrast zu den dunklen Hintergrundpartien bilden. Die Fransen des Teppichs fallen elegant herab und strukturieren den unteren Bildrand.
Auf dem Teppich sind verschiedene Gegenstände platziert, die ein Gefühl von Überfluss und Luxus vermitteln. Eine prachtvolle, blaue Keramikschale mit Deckel dominiert die Komposition, und aus ihr quellen reife Früchte hervor. Es sind Pfirsiche, Äpfel und Trauben zu erkennen, deren Oberflächen durch geschickte Lichtführung plastisch herausgearbeitet werden. Eine silberne Kanne, ebenfalls reich verziert, steht daneben. Ein ausgetrunkener Weinbecher und eine goldene Tasse deuten auf einen vergangenen Genuss hin.
Besonders auffällig ist der, inmitten der Früchte liegende Schädel, der inmitten dieser Fülle einen deutlichen Kontrapunkt setzt. Er dient als memento mori, eine Mahnung an die Vergänglichkeit des Lebens und die Unausweichlichkeit des Todes. Diese symbolische Gegenüberstellung von sinnlicher Fülle und dem Tod ist ein häufiges Motiv in der niederländischen Stilllebenmalerei des 17. Jahrhunderts.
Im Hintergrund erkennen wir einen dunklen, schwer fallenden Vorhang, der die Szene zusätzlich betont und die Aufmerksamkeit auf die Objekte im Vordergrund lenkt. Ein aufgeschlagener Spiegel im rechten Bildbereich reflektiert das Arrangement und erweitert den Raum scheinbar.
Die sorgfältige Beobachtung der Materialien und deren Oberflächenbeschaffenheit ist bemerkenswert. Das Licht fällt sanft auf die Früchte und das Silber, wodurch ihre Textur und ihr Glanz hervorgehoben werden. Die insgesamt dunkle Farbgebung verstärkt die Wirkung der hellen Akzente und verleiht der Szene eine feierliche und kontemplative Atmosphäre. Das Arrangement wirkt bewusst zusammengestellt, nicht zufällig angeordnet, und suggeriert eine gewisse Wertschätzung für die Schönheit und die Vergänglichkeit der Dinge.