Schellinks, Willem – Het verbranden van de Engelse vloot bij Chatham, juni 1667, tijdens de Tweede Engelse Zeeoorlog (1665-1667), 1667-1678 Rijksmuseum: part 2
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Die Komposition ist durchzogen von Bewegung und Chaos. Die Segel der Schiffe sind aufgeblasen, einige davon scheinen in Flammen zu stehen oder bereits beschädigt zu sein. Einige Schiffe tragen Flaggen, die auf unterschiedliche Kriegsparteien hindeuten – weiße Fahnen mit roten Streifen sind deutlich erkennbar. Diese Details lassen auf einen Konflikt zwischen verschiedenen Nationen schließen.
Der Horizont ist durch eine sanfte Hügellandschaft und vereinzelte Gebäude gekennzeichnet, die möglicherweise Küstenstädte oder Befestigungen darstellen. Der Himmel ist von Wolken bedeckt, was die Szene zusätzlich verdunkelt und eine bedrohliche Stimmung erzeugt. Das Licht fällt gedämpft auf das Geschehen, wodurch die Kontraste reduziert sind und der Fokus auf dem tumultartigen Treiben im Wasser liegt.
Neben der direkten Darstellung des Kampfgeschehens lassen sich auch subtile Hinweise auf die Folgen des Krieges erkennen. Die brennenden Schiffe symbolisieren Zerstörung und Verlust, während die Rauchschwaden eine Atmosphäre von Verzweiflung und Schrecken verbreiten. Die Anordnung der Schiffe suggeriert ein Ungleichgewicht der Kräfte; einige scheinen in Vorteil zu sein, andere sind bereits dem Untergang geweiht.
Es scheint, als wolle der Künstler nicht nur einen Moment der Schlacht festhalten, sondern auch die Tragweite des Konflikts und seine Auswirkungen auf die beteiligten Parteien verdeutlichen. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Machtlosigkeit angesichts der Naturgewalten und der zerstörerischen Kraft des Krieges. Die Weite des Meeres und die Vielzahl der Schiffe unterstreichen die Dimensionen dieses Konflikts und dessen potenzielle langfristige Konsequenzen.