By the Oise at Parmain 1898 Gustave Loiseau
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Gustave Loiseau – By the Oise at Parmain 1898
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Die Siedlung am gegenüberliegenden Ufer besteht aus einer Reihe von Häusern mit roten Dächern, die dicht aneinander stehen. Sie wirken eher als eine Ansammlung von Wirtschaftsgebäuden oder Arbeiterhäusern denn als ein repräsentativer Ort. Die Gebäude sind in einem gedämpften Farbton gehalten und scheinen sich harmonisch in die Landschaft einzufügen. Eine Reihe schlanker Bäume bildet einen vertikalen Kontrapunkt zu den horizontal verlaufenden Linien der Bebauung und des Wassers.
Die Farbwahl ist von einer subtilen Melancholie geprägt. Vorwiegend werden Töne in Grün, Grau und Braun verwendet, die eine Atmosphäre der Ruhe und Besinnlichkeit erzeugen. Die Lichtverhältnisse sind diffus, was den Eindruck verstärkt, dass es sich um einen trüben Tag handelt.
Es scheint, als wolle der Künstler nicht so sehr die Details der Landschaft festhalten, sondern vielmehr das flüchtige Spiel von Licht und Schatten, die Stimmung des Augenblicks einfangen. Die lockere Pinseltechnik trägt dazu bei, eine impressionistische Wirkung zu erzielen, in der die Formen sich auflösen und die Wahrnehmung des Betrachters aktiv einbezogen wird.
Subtextuell könnte das Bild als eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur interpretiert werden. Die kleine Siedlung wirkt fast unscheinbar im Vergleich zur Weite der Landschaft, was auf eine gewisse Vergänglichkeit menschlicher Aktivitäten hindeutet. Gleichzeitig zeigt die friedliche Szene aber auch ein harmonisches Zusammenleben von Menschen und ihrer Umwelt. Es ist eine Momentaufnahme des Alltagslebens in einer ländlichen Gegend, eingefangen mit einer stillen Würde und einem Hauch von Nostalgie.