The Domino Players Arthur Von Ferraris (1856-1936)
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Arthur Von Ferraris – The Domino Players
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Die Farbgebung ist warm gehalten; Gelb-, Ocker- und Brauntöne dominieren die Szene und erzeugen eine Atmosphäre von Wärme und Licht. Das gelbe Gewand eines der Spieler sticht besonders hervor und lenkt den Blick auf ihn. Die Kleidung der Männer deutet auf ihre soziale Schicht hin – sie sind weder ärmlich gekleidet, noch wirken sie prunkvoll. Vielmehr suggeriert ihr Auftreten eine gewisse Beschaulichkeit und ein Leben im einfachen Komfort.
Im Hintergrund ist ein Mann zu erkennen, der hinter einem kleinen Tresen steht und vermutlich Getränke oder andere Waren anbietet. Er wirkt abwesend, fast schon teilnahmslos am Geschehen. Ein Shisha-Rauch steigt auf, was die entspannte Stimmung unterstreicht. Die Hängelanordnung mit der Laterne erzeugt einen interessanten Kontrast zwischen dem natürlichen Licht und der künstlichen Beleuchtung.
Die Komposition ist ruhig und harmonisch. Der Blick des Betrachters wird durch die Anordnung der Figuren und Objekte auf das Domino-Spiel gelenkt, während der Hintergrund eine subtile Tiefe schafft. Es entsteht ein Eindruck von Alltäglichkeit und einem Moment eingefangener Zeit.
Subtextuell könnte das Bild als Darstellung einer kulturellen Tradition interpretiert werden – dem gemeinsamen Spiel als Mittel zur Geselligkeit und Entspannung. Die Abwesenheit von Frauen deutet auf eine typisch männliche Domäne hin. Es liegt auch eine gewisse Melancholie in der Luft, vielleicht ein Hauch von Vergänglichkeit, verstärkt durch die verwitterte Fassade und das Gefühl des stillen Beobachtens. Das Bild fängt nicht nur eine Szene ein, sondern auch einen Lebensgefühl – eine Mischung aus Ruhe, Tradition und dem unaufgeregten Vergehen der Zeit.