#17021 Monica Ozamiz Fortis
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Monica Ozamiz Fortis – #17021
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Das auffälligste Merkmal des Werkes ist jedoch der Hintergrund. Er besteht aus einer Vielzahl geometrischer Formen – Rechtecken und Trapezen –, die in leuchtenden, kontrastierenden Farben angeordnet sind: Grün, Gelb, Rosa, Blau und verschiedene Schattierungen dazwischen. Diese Flächen überlappen sich teilweise und erzeugen ein dynamisches, fast kaleidoskopartiges Arrangement. Die Farbgebung wirkt nicht naturalistisch, sondern eher expressiv und abstrakt.
Die Gegenüberstellung der kindlichen Figur mit dem abstrakten Hintergrund ist bemerkenswert. Während das Kind eine klare, wenn auch reduzierte Form besitzt, dominiert der Hintergrund durch seine Fragmentierung und Farbigkeit. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen der organischen, menschlichen Gestalt und der geometrischen, konstruierten Umgebung.
Es lässt sich vermuten, dass die Malerei nicht primär auf eine realistische Darstellung abzielt, sondern vielmehr auf die Erforschung von Beziehungen – zwischen Figur und Raum, zwischen Kindheit und Abstraktion, zwischen Einfachheit und Komplexität. Die Farbigkeit könnte als Ausdruck von Emotionen oder Stimmungen interpretiert werden, während die geometrischen Formen möglicherweise für Ordnung, Struktur oder sogar eine Art Gefangenschaft stehen könnten.
Die Malerei regt zu vielfältigen Interpretationen an. Sie kann als Reflexion über Kindheit, Identität und die Wahrnehmung der Welt verstanden werden. Die Abstraktion des Hintergrunds könnte auch symbolisch für die Unmöglichkeit einer vollständigen Erfassung oder Definition des Kindseins stehen. Letztlich bleibt das Werk offen für subjektive Deutungen und lädt den Betrachter ein, seine eigenen Assoziationen und Emotionen einzubringen.