#17035 Monica Ozamiz Fortis
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Monica Ozamiz Fortis – #17035
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Hinter diesen Stämmen offenbart sich ein Bereich, der durch geometrische Formen dominiert wird – Rechtecke und Quadrate in unterschiedlichen Farbnuancen von Beige, Braun, Grün und Violett. Diese Flächen sind nicht klar voneinander abgegrenzt, sondern verschwimmen ineinander, wodurch eine Art abstrakte Collage entsteht. Die Farbtöne wirken gedämpft und warm, was einen Eindruck von Herbst oder Dämmerung erweckt.
Der Himmel, der sich hinter den geometrischen Formen abzeichnet, ist in einem diffusen Roséton gehalten, der durch vereinzelte Pinselstriche in Gelb und Orange akzentuiert wird. Diese Farbwahl verstärkt das Gefühl einer melancholischen Stimmung oder eines vergangenen Augenblicks.
Die Komposition wirkt bewusst unvollendet und fragmentiert. Es entsteht kein klarer räumlicher Eindruck; die Tiefe ist reduziert, die Perspektive verzerrt. Dies führt zu einem Gefühl der Entfremdung und des Unbehagens. Die Auflösung der Formen könnte als Ausdruck einer subjektiven Wahrnehmung oder als Reflexion über die Vergänglichkeit von Natur und Erinnerung interpretiert werden.
Es scheint, als ob der Künstler nicht primär an der realistischen Darstellung interessiert sei, sondern vielmehr an der Erforschung der formalen Möglichkeiten der Malerei – an der Interaktion von Farbe, Form und Textur. Die Arbeit suggeriert eine innere Landschaft, die durch Zerrissenheit und Fragmentierung geprägt ist. Der Betrachter wird dazu angeregt, seine eigene Interpretation in das Werk einzubringen und die verborgenen Bedeutungsebenen zu entschlüsseln.