#22733 Laurence Stephen Lowry
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Laurence Stephen Lowry – #22733
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Die Haare der Frau sind glatt zurückgekämmt und bilden einen dunklen, fast schwarzen Kontrast zum hellen Teint des Gesichts. Eine deutliche Teilnaht verläuft mittig über den Kopf, was die Symmetrie betont und gleichzeitig eine gewisse Strenge vermittelt. Der Hals ist kurz und trägt ein eng anliegendes Kleidungsstück in einem leuchtenden Rotton, das sich harmonisch mit der Farbe der Lippen verbindet.
Die Farbgebung insgesamt wirkt kontrastreich und reduziert. Die Verwendung von Primärfarben – Rot, Schwarz und Weiß – verleiht dem Werk eine gewisse Klarheit und Prägnanz. Der Pinselstrich ist sichtbar, was die Malerei einen handwerklichen Charakter gibt.
Subtextuell könnte das Bild als Darstellung einer idealisierten oder stilisierten Weiblichkeit interpretiert werden. Die Reduktion der Gesichtszüge auf ihre wesentlichen Elemente lässt eine gewisse Distanziertheit erkennen und nimmt dem Betrachter die Möglichkeit, in persönliche Emotionen einzutauchen. Vielmehr entsteht ein Eindruck von Würde und Selbstbeherrschung. Die kräftigen Farben könnten als Ausdruck einer inneren Stärke oder Entschlossenheit gedeutet werden. Die Komposition wirkt ruhig und kontrolliert, was möglicherweise eine Aussage über gesellschaftliche Erwartungen an Frauen in der damaligen Zeit beinhalten könnte – ein Bild von Anmut und Zurückhaltung. Es ist auch denkbar, dass die Künstlerin hier eine Auseinandersetzung mit den Konventionen des Porträtgenres sucht und versucht, durch die Vereinfachung der Form neue Ausdrucksmöglichkeiten zu finden.