Michael Kenna Rock Formations Study 3 Yoichi Hokkaido Japan 2004 40650 184 часть 4 -- European art Европейская живопись
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часть 4 -- European art Европейская живопись – Michael Kenna Rock Formations Study 3 Yoichi Hokkaido Japan 2004 40650 184
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Hier präsentiert sich eine monochrome Landschaftsaufnahme von bemerkenswerter Stille und Kontemplation. Im Vordergrund erhebt sich ein dunkler Felsbrocken aus dem Wasser, dessen Oberfläche durch die lange Belichtungszeit zu einer glatten, fast spiegelartigen Ebene reduziert ist. Auf der Spitze dieses Felsens befindet sich eine filigrane Struktur, deren Form an einen traditionellen japanischen Torii erinnert – ein Pfortenbild, das oft Shinto-Schreine markiert und den Übergang von der profanen zur heiligen Welt symbolisiert.
Die Komposition ist durch die klare Horizontlinie und die vertikale Ausrichtung des Torii-artigen Bauwerks geprägt. Im Hintergrund ragt eine steile Felswand auf, deren Form an einen natürlichen Schutswelleng wallenden Berg erinnert. Die monochrome Darstellung verstärkt das Gefühl der Distanz und Abgeschiedenheit; die fehlende Farbigkeit reduziert die Szene auf ihre grundlegenden Formen und Strukturen.
Die lange Belichtungszeit hat nicht nur die Wasseroberfläche geglättet, sondern auch die Lichtverhältnisse verändert. Der Himmel ist diffus und gleichmäßig ausgeleuchtet, was eine Atmosphäre der Stille und des Friedens erzeugt. Die fehlende direkte Sonneneinstrahlung trägt zur Melancholie und zum Gefühl der Ewigkeit bei, das von der Szene ausgeht.
Subtextuell könnte die Arbeit als Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur interpretiert werden. Der Torii-artige Bauwerk auf dem Felsen deutet auf eine menschliche Intervention in die natürliche Umgebung hin, doch diese erscheint fast unscheinbar und harmonisch integriert. Es ist nicht klar, ob es sich um ein echtes Bauwerk handelt oder eine künstlerische Ergänzung; dies verstärkt das Gefühl der Ambivalenz und lädt zur Interpretation ein. Die Szene könnte auch als Metapher für die Suche nach spiritueller Erleuchtung verstanden werden, wobei der Felsen den Weg darstellt und das Torii den Übergang zu einer höheren Ebene des Bewusstseins symbolisiert. Die Reduktion auf Schwarzweiß betont die zeitlose Qualität der Landschaft und suggeriert eine Verbindung zur japanischen Ästhetik des Zen-Buddhismus, in dem Einfachheit und Kontemplation zentrale Werte sind. Die Komposition wirkt meditativ und lädt den Betrachter ein, innezuhalten und über die tieferen Zusammenhänge zwischen Natur, Spiritualität und menschlicher Existenz nachzudenken.