#02400 Joan Ponc
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Joan Ponc – #02400
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Die Landschaft dahinter wirkt traumhaft und verzerrt. Hügelartige Formationen in einem gedämpften Grün dominieren das Bild, wobei die Konturen verschwommen und unpräzise sind. Auf diesen Hügeln grasen oder wandern verschiedene Tierfiguren: Pferde, Hunde und was wie stilisierte Rinder wirken. Diese Tiere sind in dunklen Tönen gehalten und erscheinen fast als Silhouetten vor dem Hintergrund.
Der Himmel ist in ein Grau-Blau gemalt, durchzogen von vereinzelten, kreisförmigen Formen und Sternenbildern. Ein Vogel sitzt auf der Spitze des Gebäudes, während eine weitere runde Form am oberen Bildrand schwebt. Eine Art Komet oder Lichtspur zieht sich diagonal über den Himmel.
Die Komposition wirkt bewusst fragmentiert und unlogisch. Die Gegenstände sind nicht miteinander verbunden, sondern existieren nebeneinander in einer eigenwilligen Ordnung. Dies erzeugt ein Gefühl der Entfremdung und des Unbehagens.
Subtextuell könnte die Malerei als eine Auseinandersetzung mit Glauben, Spiritualität und dem Unterbewussten interpretiert werden. Das Kirchengebäude mag für Institutionen oder etablierte Überzeugungen stehen, während die surreale Landschaft und die Tierfiguren das Unbekannte, das Irrationale und die instinktiven Kräfte symbolisieren. Die dunklen Silhouetten könnten Ängste, Zweifel oder verborgene Konflikte repräsentieren. Der Himmel mit seinen Sternenbildern deutet auf eine Suche nach Orientierung und Sinn in einer komplexen Welt hin. Insgesamt vermittelt das Werk einen Eindruck von Melancholie, Mysterium und der Sehnsucht nach einem tieferen Verständnis der menschlichen Existenz. Die scheinbare Einfachheit der Formen kontrastiert mit der Tiefe der möglichen Interpretationen.