#02437 Joan Ponc
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Joan Ponc – #02437
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Rechts davon dominiert das Gesicht einer weiteren Gestalt, dessen Augen auf den Betrachter gerichtet sind. Ein einzelner, roter Kreis befindet sich in unmittelbarer Nähe des linken Auges, was einen Kontrast zur kühlen Farbgebung des restlichen Bildes erzeugt. Die Mundpartie ist stark stilisiert und scheint eine Art Collage zu integrieren – ein kleines, farbiges Rechteck, das an Flaggen oder abstrakte Symbole erinnert, wird hier eingefügt. Ein weiteres Auge, kleiner und weniger prominent, befindet sich am unteren Rand des Gesichts, was einen Eindruck von doppelter Wahrnehmung oder verborgenen Perspektiven erweckt.
Die Komposition ist durch eine gewisse Asymmetrie gekennzeichnet. Die Figuren sind nicht gleichmäßig verteilt, sondern scheinen in unterschiedlichen Ebenen angeordnet zu sein. Ein einzelner Stängel mit wenigen Blättern ragt zwischen den Gesichtern hervor und dient als vertikale Linie, die das Bild teilt. Die sparsame Verwendung von Linien und die fehlende Perspektive verstärken den surrealen Charakter der Darstellung.
Subtextuell könnte es sich um eine Auseinandersetzung mit Identität, Maskerade und verborgenen Wahrheiten handeln. Die maskierte Figur in den Händen der ersten Gestalt deutet auf Verstellung oder das Tragen einer Rolle hin. Das eingefügte Rechteck im Mund des zweiten Gesichts könnte für Kommunikation, aber auch für Zensur oder die Manipulation von Informationen stehen. Die unterschiedlichen Augen könnten verschiedene Blickwinkel oder Perspektiven repräsentieren, während der rote Kreis eine Emotion – vielleicht Angst oder Aufmerksamkeit – symbolisieren könnte. Insgesamt erweckt das Werk den Eindruck einer introspektiven Betrachtung menschlicher Beziehungen und innerer Konflikte, wobei die Abstraktion eine gewisse Mehrdeutigkeit und Interpretationsfreude zulässt.