#02435 Joan Ponc
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Joan Ponc – #02435
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Hinter dieser Mauer ragen mehrere Gebäude auf, deren Formen vereinfacht und abstrahiert sind. Sie wirken fast wie geometrische Blöcke, die sich gegen den dunklen Hintergrund abzeichnen. Ein schlanker Turm, möglicherweise ein Kirchturm oder eine Art Wachturm, ragt am linken Bildrand empor und verstärkt den Eindruck einer abgeschiedenen, befestigten Gemeinschaft.
Der obere Bereich des Gemäldes ist von einem dichten Wald bedeckt, dessen Bäume in der Dunkelheit verschwimmen. Zwischen den Baumstämmen scheinen schwache Lichtpunkte aufzuflackern – möglicherweise Sterne oder Mondlicht –, die jedoch kaum eine Orientierung bieten und eher eine Atmosphäre der Unheimlichkeit verstärken.
Die Farbpalette ist überwiegend warm gehalten, mit Tönen von Ocker, Braun und Rostrot, die in Kontrast zur tiefen Schwärze des Hintergrunds stehen. Diese Farbwahl erzeugt eine beklemmende Stimmung und suggeriert Verfall oder eine vergangene Zeit. Die Textur der Malerei wirkt rau und unregelmäßig, was den Eindruck einer beschädigten oder vernachlässigten Umgebung verstärkt.
Subtextuell könnte das Werk als Metapher für Isolation, Schutzbedürfnis oder die Abgeschiedenheit des menschlichen Daseins gelesen werden. Die befestigte Siedlung deutet auf eine Bedrohung hin, die von außen droht, während die Dunkelheit und die wenigen Lichtquellen ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit vermitteln. Die vereinfachten Formen und die abstrakte Darstellung tragen dazu bei, dass das Werk über eine konkrete narrative Ebene hinausgeht und universelle Themen wie Angst, Verlust und die Suche nach Sicherheit anspricht. Die Mauer könnte auch als Symbol für Barrieren und Abgrenzung interpretiert werden, sowohl im physischen als auch im psychologischen Sinne.