Вступление русских войск в Самарканд 8 июня 1868 года 1888 Холст масло 179х310 см часть 1 - Russian and soviet artists Русские и советские художники
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Im Vordergrund liegen zahlreiche Leichen, sowohl in russischer als auch in vermutlich lokaler Kleidung, was auf einen verlustreichen Kampf hindeutet. Die Komposition ist dynamisch; Soldaten zu Pferd reiten durch das Schlachtfeld, während sich Infanterie in Formationen bewegt. Die Pferde sind detailreich dargestellt und vermitteln ein Gefühl von Bewegung und Macht. Einige Reiter tragen offizielle Abzeichen oder Uniformteile, die ihre höhere Position innerhalb der militärischen Hierarchie kennzeichnen könnten.
Die Architektur im Hintergrund, mit ihren Kuppeln und charakteristischen Ziegelbauten, lässt auf eine orientalische Stadt schließen. Die Gebäude wirken teilweise beschädigt, was die Intensität des Konflikts unterstreicht. Einige Zivilisten sind in den Randbereichen der Szene zu erkennen; sie scheinen sich in einer Mischung aus Angst und Neugierde dem Geschehen zuzusehen.
Die Lichtführung ist bemerkenswert: ein helles, diffuses Licht fällt von oben herab und beleuchtet die Hauptdarsteller des Ereignisses – die russischen Truppen –, während der Hintergrund in einen etwas dunkleren Ton getaucht ist. Dies verstärkt den Eindruck von Triumph und Kontrolle. Der Himmel ist leicht bewölkt, was dem Bild eine gewisse Dramatik verleiht.
Subtextuell scheint das Werk eine Verherrlichung des militärischen Vormarsches zu sein, möglicherweise im Kontext einer Expansion oder Eroberung. Die Darstellung der gefallenen Feinde wird nicht mit Mitleid, sondern eher als notwendige Konsequenz eines Sieges gezeigt. Die Anwesenheit von Zivilisten könnte die vermeintliche Befreiung oder Ordnung wiederherstellung durch die russischen Truppen suggerieren, obwohl die Gewalt und das Leid im Vordergrund stehen. Die Komposition betont die Überlegenheit der russischen Armee, sowohl in Bezug auf ihre militärische Stärke als auch auf ihre technologische Ausrüstung. Die Darstellung ist insgesamt von einer starken ideologischen Prägung geprägt, die vermutlich dazu diente, die militärischen Erfolge zu legitimieren und das nationale Selbstverständnis zu stärken.