Мужской портрет 1790 е часть 1 - Russian and soviet artists Русские и советские художники
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
часть 1 - Russian and soviet artists Русские и советские художники – Мужской портрет 1790 е
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist geprägt von gedeckten Tönen, wobei das Blau seines Wams, das mit silbernen Knöpfen versehen ist, einen deutlichen Kontrast zum hellen Teint seines Gesichts bildet. Die dunkle Halskrause, die den Kragen des Wams abschließt, rahmt das Gesicht weiter ein und betont die vollen Wangen. Die Frisur, ein typischer Pudel, unterstreicht den gesellschaftlichen Status des Porträtierten und lässt auf die Mode des ausgehenden 18. Jahrhunderts schließen.
Die Darstellung ist nicht übermäßig idealisierend. Hier ist ein Mann mit leichtem Übergewicht zu sehen, was in der damaligen Zeit möglicherweise als Zeichen von Wohlstand und Reichtum galt. Die leichte Doppelkinn und die rundlichen Gesichtszüge werden nicht versteckt, sondern offen gezeigt.
Der Hintergrund ist schlicht gehalten und in einem diffusen Grau gehalten, was die Aufmerksamkeit des Betrachters ganz auf die Person richtet. Die Lichtführung ist ebenfalls subtil und betont die Struktur des Gesichts und der Kleidung.
Es liegt der Eindruck vor, dass der Künstler nicht nur ein äußeres Abbild schaffen wollte, sondern auch einen gewissen Charakter des Dargestellten einfangen. Die Mischung aus Würde, Selbstbeherrschung und einem Hauch von Melancholie lässt auf eine komplexe Persönlichkeit schließen, die sich ihrer gesellschaftlichen Stellung bewusst ist. Die Porträts dieser Epoche dienten oft dazu, Macht und Status zu demonstrieren, und dieses Bild scheint diese Funktion ebenfalls zu erfüllen, ohne dabei auf eine übertriebene Posenhaftigkeit zurückzugreifen.