img168 Edouard Vuillard (1868-1940)
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Edouard Vuillard – img168
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Vor diesem Hintergrund entfaltet sich das Dorf in einer flachen Ebene. Die Häuser sind blockartig und schematisch dargestellt, ihre Formen sind reduziert und wirken fast geometrisch. Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Grüntönen, die die Vegetation andeuten, sowie von Beige- und Grautönen für die Häuser. Einzelne, leuchtende Akzente in Rot und Orange lockern die Farbpalette auf und lenken den Blick auf bestimmte Gebäude.
Die Komposition ist durch eine starke Perspektive geprägt. Der Betrachter befindet sich auf einer Anhöhe, von der aus er den Blick über das Dorf schweifen lässt. Die Malweise ist charakteristisch durch breite, sichtbare Pinselstriche, die eine gewisse Rauheit und Unruhe vermitteln. Die Konturen sind nicht scharf definiert, sondern verschwimmen, was zu einer flächigen Wirkung beiträgt.
In dem Bild liegt ein Gefühl von Ruhe und Abgeschiedenheit. Die Stadt wirkt friedlich und unberührt vom modernen Leben. Gleichzeitig erzeugt die reduzierte Darstellung und die gedämpfte Farbgebung eine gewisse Distanz und Melancholie. Man könnte die Darstellung als eine Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur interpretieren, wobei die Menschenbauten in den weiten Grünflächen des Landlebens eingebettet sind. Die Vereinfachung der Formen und die Abkehr von einer detailgetreuen Wiedergabe lassen vermuten, dass es dem Künstler weniger um die realistische Darstellung ging als um die Vermittlung eines bestimmten Stimmungsbildes oder einer emotionalen Erfahrung.