Assumption Luca Signorelli (c.1445-1523)
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Luca Signorelli – Assumption
Ort: Diocesan Museum (Museo Diocesano), Cortona.
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Um sie herum schwenken zahlreiche Engel mit Lauten, deren Musik die ergreifende Bedeutung des Augenblicks unterstreicht. Ihre Gesichter sind in konzentrierte Andacht versunken, ihre Körper in dynamischen, schwebenden Bewegungen dargestellt. Die Anzahl der Engel und die Ausführung ihrer Instrumente vermitteln eine Atmosphäre von himmlischer Freude und Verehrung.
Im Vordergrund kniet eine Gruppe von Männern, vermutlich Apostel oder Heilige, in tiefer Ehrfurcht vor der aufsteigenden Gestalt. Ihre Gewänder sind in einer Vielzahl von Farben gehalten, was die Vielfalt der Gläubigen und ihre gemeinsame Hingabe betont. Die Gesten des Betens, des Verbeugens und des Innehalten verleihen der Szene eine starke emotionale Tiefe.
Am Boden liegt ein kunstvoller Sarkophag, der mit Blumen geschmückt ist. Er symbolisiert nicht den Tod, sondern vielmehr die Auferstehung und die Überwindung des irdischen Daseins. Die Blumen selbst sind Zeichen von Reinheit, Schönheit und vergänglicher Natur.
Die Komposition wirkt sorgfältig durchdacht. Die zentrale Position der weiblichen Gestalt und die klare Abgrenzung durch die Engel lenken den Blick des Betrachters unmittelbar auf sie. Die Verwendung von Farben und Licht erzeugt eine besondere Atmosphäre und verstärkt den Eindruck von Transzendenz.
Die Szene legt nahe, dass es sich um eine Darstellung des Aufstiegs in den Himmel handelt, der mit Feierlichkeit, Verehrung und spiritueller Erhebung verbunden ist. Die dargestellten Figuren verkörpern sowohl die menschliche Seite des Glaubens – durch ihre Gebete und ihre Trauer – als auch die göttliche Dimension – durch die himmlische Musik und die mandorla. Die gesamte Darstellung ist ein Ausdruck tiefer Religiosität und Hoffnung auf das ewige Leben.