Mary on the throne with the child and saints Luca Signorelli (c.1445-1523)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Luca Signorelli – Mary on the throne with the child and saints
Ort: Museo dell Opera del Duomo, Perugia.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Auf der Thronseite sind weitere Figuren angeordnet. Links steht ein Mann in grüner Robe, der eine Hand an die Brust legt und einen Stab hält. Ihm gegenüber befindet sich ein älterer, bärtiger Mann, fast nackt dargestellt, der sich auf einen Stock stützt. Seine Haltung drückt Resignation und Erschöpfung aus. Zwischen diesen beiden Figuren ist eine kleine, bekleidete Gestalt zu sehen, die mit einem Schirm beschäftigt ist.
Rechts der thronenden Gestalt stehen zwei weitere Heilige. Der eine, in einem ockergelben Gewand, hält ein Buch, was auf seine Rolle als Gelehrter oder Schreibmann verweist. Der andere, in grün-goldenen Gewändern, neigt den Kopf und scheint in Gebet versunken.
Die Komposition ist symmetrisch aufgebaut, wobei die thronende Gestalt und das Kind den Mittelpunkt bilden. Der Hintergrund ist schlicht gehalten und lenkt die Aufmerksamkeit auf die dargestellten Personen. Die Farbgebung ist warm und harmonisch, mit einem Schwerpunkt auf Blau, Grün und Gold, was einen Eindruck von Würde und Erhabenheit vermittelt.
Neben der offensichtlichen Darstellung einer Marienverehrung lassen sich auch tiefere Subtexte erkennen. Der nackte, ältere Mann könnte eine Allegorie auf die menschliche Sterblichkeit oder die Notwendigkeit der spirituellen Reinigung darstellen. Die kleinen, dienenden Gestalten könnten die Bedeutung von Bescheidenheit und Dienstbarkeit unterstreichen. Die Heiligen rechts, der Gelehrte und der Betende, stehen möglicherweise für die Verbindung zwischen Glauben, Wissen und Gebet. Insgesamt scheint die Darstellung eine Botschaft von Glauben, Hoffnung und Erlösung zu vermitteln, die über die reine Verehrung der thronenden Gestalt hinausgeht.