Portrait of Pope Julius III (1487–1555) Girolamo Siciolante (1521-c.1580)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Girolamo Siciolante – Portrait of Pope Julius III (1487–1555)
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann trägt eine prunkvolle Gewandung in tiefem Rotton, die vermutlich ein Pontifikalgewand ist. Das feine Material scheint Samt zu sein, und die Faltung der Stoffe suggeriert Reichtum und Macht. Ein goldenes Amulett oder eine Brosche ruht auf seiner Brust, und an seinem Finger prangt ein großer Ring – Symbole kirchlicher Würde und weltlichen Ansehens. Die Hand ist in einer deutlichen Geste erhoben; es scheint, als ob der Dargestellte etwas erklären oder befehlen möchte. Diese Gestik verleiht dem Porträt eine dynamische Note und unterstreicht seine dominante Präsenz.
Der dunkle Hintergrund lässt die Figur stärker hervortreten und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihren Gesichtsausdruck und ihre Kleidung. Die Farbgebung ist insgesamt düster gehalten, wobei das Rot des Gewandes einen starken Kontrast bildet. Die Komposition wirkt monumental und vermittelt den Eindruck von Stärke und Unerschütterlichkeit.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mannes verstanden werden, der eine schwere Last trägt – die Verantwortung für sein Amt und die Bürde der Macht. Die Ernsthaftigkeit seines Gesichtsausdrucks und die strenge Pose lassen auf ein Leben voller Entscheidungen und Herausforderungen schließen. Die erhabene Haltung und die kostbaren Insignien deuten auf einen Mann hin, der sich seiner Position bewusst ist und diese auch demonstriert. Es entsteht eine Atmosphäre von Respekt, aber auch von Distanz und Unnahbarkeit. Die Darstellung suggeriert nicht nur Macht, sondern auch ein gewisses Maß an Einsamkeit oder Melancholie, die mit dem hohen Amt einhergehen könnte.