Saint Francis Girolamo Siciolante (1521-c.1580)
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Girolamo Siciolante – Saint Francis
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Die Linienführung ist charakteristisch für eine Studie, die vermutlich als Vorarbeit zu einem größeren Werk diente. Sie sind flüchtig und skizzenhaft, dennoch fangen sie die Form des Körpers und die Faltung des Gewandes präzise ein. Die Verwendung von Schraffuren erzeugt einen subtilen Eindruck von Licht und Schatten, der die Plastizität der Figur betont.
Die Darstellung der Füße, die barfuß sind, ist bemerkenswert. Sie verstärkt den Eindruck von Einfachheit und Entsagung, der mit dem dargestellten Mann assoziiert wird. Die fehlende Detailgenauigkeit im Gesicht lässt Raum für Interpretation; es könnte sich um eine allgemeine Repräsentation eines idealisierten spirituellen Charakters handeln oder auch um die Absicht des Künstlers, den Fokus auf die körperliche Haltung und das Gewand zu lenken.
Die Zeichnung vermittelt ein Gefühl von innerer Ruhe und Besinnlichkeit. Die abgewandte Pose deutet auf eine innere Wendung hin, eine Abkehr von der Welt. Es entsteht der Eindruck eines Menschen, der sich in einer tiefen spirituellen Erfahrung befindet oder sich mit existenziellen Fragen auseinandersetzt. Der Verzicht auf prunkvolle Details und die Reduktion auf das Wesentliche unterstreichen diesen Eindruck zusätzlich. Die Zeichnung ist weniger eine Porträtstudie als vielmehr eine Darstellung eines Zustands, einer Haltung, einer Lebensweise.