Whimsical Portrait Giuseppe Arcimboldo (1526-1593)
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Giuseppe Arcimboldo – Whimsical Portrait
Ort: Private Collection
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
So vergeht die Welt.
Er trinkt in der Bar, er trinkt gewohnheitsmäßig in der Bar.
Der Boxer ist fett geworden und hat gealtert.
Und im betrunkenen, trüben Zustand
Sieht er einen Kampf – er war im Kampf, er verstand sich darin.
Ein Erzbischof wird beerdigt –
Ein fauliger Hauch drückt die Seele.
Oder ist der Tod ein Synonym für Nichtsein?
Das kann nicht sein!
Der Blick des Dienstmädchens ist ausdruckslos.
Das kann nicht sein… Es erklingt: Sic transit,
Und Wolken ziehen vorbei.
Wozu wird das Schicksal seines Lebens vergeudet,
Dieser Jugendliche, dessen Zukunft noch ungewiss ist?
Alles geht vorbei, alles geht vorbei,
Ein alterhauch melodiöser Sspruch sagt es.
Ich höre im Park: Es passt nicht,
Diese Melodie, obwohl sie berühmt ist.
Ein Bild von Léal kommt mir in den Sinn,
So schrecklich – es widerstrebt mir.
Wenn es gute Werte gibt,
Obwohl wir ihr Aussehen uns nicht vorstellen können.
Die Realität ist für mich so wichtig,
Wie eine Art Botschaft an die Zukunft,
Und darin liegt allein der Sinn.
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Das Gesicht ist die eigentliche Augenweide dieses Werkes. Es ist konstruiert aus einer Ansammlung von Obst und Gemüse, die auf überraschende Weise zu einer menschlichen Maske zusammengefügt wurden. Ein Paar Birnen formt die Augen, während eine längliche Frucht, vielleicht eine Art Zitrone oder Quitte, die Nase bildet. Ein kleiner, runder Kürbis dient als Mund. Über dem Kopf ergießt sich eine üppige Krone aus Blättern, Trauben und weiteren kleinen Früchten, die dem Wesen eine fast königliche Aura verleiht, jedoch in einem verdrehten, humorvollen Sinne.
Ein besonders auffälliges Detail ist das Paar weißer Wurzelgemüse, das wie Arme über die Brust gekreuzt ist. Ein grünes Blatt, möglicherweise ein Lattichblatt, dient als Bart und verleiht der Fratze zusätzlichen Charakter.
Die dunkle, unauffällige Hintergrundfarbe verstärkt die Wirkung der farbenfrohen, skurrilen Figur. Sie lässt das Gemüsegesicht noch stärker hervorstechen und betont seine bizarre, fast surreale Natur.
Die Subtexte dieses Bildes sind vielschichtig. Es könnte eine Satire auf die Vanität und das Vergängliche des Lebens sein, da die vergänglichen Früchte und Gemüse als Metapher für die menschliche Existenz dienen. Die groteske Form könnte auch eine Kritik an gesellschaftlichen Konventionen oder Schönheitsidealen darstellen. Der humorvolle Charakter des Werkes lässt jedoch auch Raum für eine spielerische Interpretation, in der das Bild einfach die Freude an der Form und Farbe des natürlichen Reiches feiert. Es ist eine faszinierende Verbindung von stilllebenhaften Elementen und einer unkonventionellen Porträtinterpretation.