Ellen Terry as Lady Macbeth (sketch) John Singer Sargent (1856-1925)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
John Singer Sargent – Ellen Terry as Lady Macbeth (sketch)
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau trägt ein reich verziertes Gewand in Rottönen, das fast wie eine Robe wirkt. Es ist üppig drapiert und fließt um ihren Körper herum, was einen Eindruck von Bewegung und Macht vermittelt. Die Details des Gewandes sind nur schemenhaft angedeutet, was den Fokus auf die Figur selbst lenkt. Ihr Gesichtsausdruck ist ernst und nachdenklich; ein Hauch von Melancholie oder vielleicht sogar Verzweiflung scheint darin zu liegen. Ihre Augen sind auf einen Punkt gerichtet, der außerhalb des Bildes liegt, was eine gewisse Distanziertheit und innere Einkehr suggeriert.
Die Komposition ist stark zentriert, wobei die Frau im Mittelpunkt steht. Um sie herum sind verschwommene Figuren angedeutet, möglicherweise Zuschauer oder andere Akteure auf der Bühne. Diese schemenhaften Gestalten verstärken den Eindruck von Isolation und Konzentration auf die Hauptfigur. Die Farbpalette ist gedämpft und düster, was zur dramatischen Atmosphäre beiträgt.
Es liegt nahe, dass es sich um eine Darstellung einer Theaterschauspielerin handelt, möglicherweise in einer tragischen Rolle. Der Ausdruck der Frau, kombiniert mit dem dunklen Hintergrund und dem opulenten Gewand, deutet auf eine Figur hin, die von innerem Konflikt geplagt ist oder mit großen Entscheidungen konfrontiert wird. Die schemenhaften Figuren im Hintergrund könnten die Last der Erwartungen oder die Urteile des Publikums symbolisieren.
Die Malweise selbst – eher skizzenhaft und weniger detailliert als eine fertige Darstellung – trägt zur Intensität des Bildes bei. Es wirkt wie ein Moment eingefangen, eine flüchtige Reflexion über die Rolle und das Schicksal der Frau. Die Unvollständigkeit verstärkt den Eindruck von innerer Zerrissenheit und dem fragilen Charakter menschlicher Existenz. Der handschriftliche Vermerk am unteren Rand deutet auf eine persönliche Verbindung zwischen Künstler und Dargestellter hin, was die Intimität des Moments noch weiter unterstreicht.