Rapunzel Carol Lawson
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Carol Lawson – Rapunzel
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Die Frau blickt nach draußen, wo ein großer Halbmond am nachtblauen Himmel leuchtet. Ein weißer Taube sitzt auf der Fensterbank, ein Symbol für Hoffnung und möglicherweise für die Botschaft, die sie hofft zu empfangen. Das Fenster selbst ist mit farbenfrohen Buntglasfeldern versehen, die einen Kontrast zu der tristen Atmosphäre des Raumes bilden und die Außenwelt verlockend erscheinen lassen.
Der Raum, in dem die Frau sitzt, ist reichhaltig mit Möbeln und Objekten ausgestattet. Ein verzierter Stuhl mit einem roten, beflügelten Bezug, eine Vase mit weißen Lilien und ein Krug mit Wein deuten auf ein Leben in Überfluss hin, das aber offenbar nicht mit Glück verbunden ist. Auf dem Boden liegen Stränge ihres Haares verstreut, ein ständiges, visuelles Zeichen ihrer Entbindung und ihrer Macht, aber auch ihrer Abhängigkeit.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, mit warmen Tönen wie Gold und Rot, die jedoch durch das Blau des Himmels und die Weißheit der Lilien unterbrochen werden. Die Beleuchtung ist indirekt, was die Melancholie der Szene verstärkt.
Ein möglicher Subtext ist die Darstellung der weiblichen Identität, gefangen zwischen Schönheit und Gefangenschaft, zwischen dem Wunsch nach Freiheit und der Bindung an eine bestimmte Rolle. Das lange Haar, das in der Märchenvorlage eine zentrale Bedeutung hat, wird hier als Symbol für ihre Beschränkung, aber auch für ihre Kraft und ihre Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, dargestellt. Die Taube und der Halbmond suggerieren Hoffnung und die Möglichkeit einer Rettung, während der üppige Rahmen des Raumes ihre Isolation und die Beschaffenheit ihrer Gefangenschaft unterstreicht. Die Szene evoziert ein Gefühl der stillen Verzweiflung und der Sehnsucht nach einer besseren Welt.