Image 271 Philip Pearlstein
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Philip Pearlstein – Image 271
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Im Hintergrund, leicht verschwommen und in gedämpften Tönen gehalten, erkennen wir die Spitze einer Pyramide, die sich wie ein stummer Zeuge der Geschichte hinter dem Löwen verbirgt. Der Himmel ist in einem bläulichen Farbton gemalt, der durch vertikale Pinselstriche eine gewisse Unruhe erzeugt und den Eindruck von Hitze und Weite verstärkt.
Die Komposition lenkt das Auge unweigerlich auf das Gesicht des steinernen Löwen. Es wirkt trotz seiner monumentalen Größe fast fragil, die Augen scheinen in die Ferne zu blicken, vielleicht in eine ferne Vergangenheit oder eine ungewisse Zukunft. Die Darstellung der Erosion und des Verfalls deutet auf die Vergänglichkeit von Macht und Zivilisation hin.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte die Auseinandersetzung mit dem Thema Zeit sein – der unaufhaltsame Prozess des Zerfalls, der alles berührt, was vom Menschen geschaffen wurde. Die Gegenüberstellung von der Pyramide und dem Löwen, beides Symbole ewiger Beständigkeit, verstärkt diesen Gedanken. Gleichzeitig könnte die expressive Malweise eine Reflexion über die subjektive Wahrnehmung von Geschichte und Erinnerung darstellen. Der Künstler scheint weniger an einer exakten Wiedergabe interessiert zu sein als vielmehr an der Vermittlung eines Gefühls von Ehrfurcht, Melancholie und dem stillen Zeugnis vergangener Epochen.