#27956 Javier Pagola
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Javier Pagola – #27956
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Zentral im Bildbereich befindet sich eine stilisierte Darstellung einer Figur mit markant betonten Augen, deren Gesicht teilweise von weißen Linien überzogen ist. Diese Figur wirkt wie ein Maskenelement oder eine Karikatur, das/die einen Hauch von Surrealismus vermittelt. Um diese zentrale Gestalt herum gruppieren sich architektonische Elemente – scheinbar zufällig angeordnete Häuserfassaden, Türme und Strukturen, die an Stadtlandschaften erinnern. Diese sind in einer Mischung aus gedämpften und leuchtenden Farben gehalten, wobei Orange und Weiß besonders hervorstechen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Komposition bilden zahlreiche handschriftliche Notizen, Telefonnummern und Namen, die über das Bild verteilt sind. Sie scheinen eine Art persönliche Dokumentation darzustellen – vielleicht Adressen, Kontaktdaten oder Erinnerungen. Diese Texte wirken wie spontane Gedankenblitze, die direkt auf die Leinwand gebracht wurden und dem Werk eine intime Qualität verleihen.
Im unteren Bereich des Bildes findet sich ein weiteres Fragment einer Porträtfotografie, das in einem kleinen Rechteck eingefasst ist. Es zeigt das Gesicht einer Frau, deren Blick unsicher wirkt. Dieses Detail verstärkt den Eindruck von persönlichen Erinnerungen und fragmentierten Erfahrungen.
Die Gesamtkomposition erweckt den Eindruck eines inneren Dialogs oder einer mentalen Karte. Die Überlagerung verschiedener Elemente – architektonische Strukturen, figürliche Darstellungen, handschriftliche Notizen und Fotografien – deutet auf eine komplexe Verflechtung von Erinnerungen, Gedanken und Beziehungen hin. Es scheint, als ob der Künstler versucht, die Fragmentierung des modernen Lebens und die Schwierigkeit, Erfahrungen zu ordnen und zu verstehen, darzustellen. Die Malerei ist weniger eine Darstellung einer konkreten Szene, sondern vielmehr ein Ausdruck eines inneren Zustands – ein Fenster in die Gedankenwelt des Künstlers. Der Datumsstempel unten rechts (24.11.) verleiht dem Werk zusätzlich eine persönliche Note und verweist auf einen spezifischen Moment der Entstehung.