#27958 Javier Pagola
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Javier Pagola – #27958
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Im linken Bereich dominiert eine stilisierte, blaue Figur mit einem markanten Schnauzenbereich und großen Augen. Sie wirkt wie ein hybrides Wesen, das Elemente eines Tieres (vielleicht ein Wolf oder Fuchs) mit menschlichen Zügen verbindet. Unterhalb dieser Figur sind verschiedene Wörter und Zahlen in einer unregelmäßigen Anordnung angeordnet: RODA, MERIENCA, CALVO, LIBROS sowie die Jahreszahl 1999. Diese Elemente scheinen lose miteinander verbunden zu sein, ohne eine klare narrative Linie zu bilden. Ein weiteres Gesicht, frontal dargestellt und mit einem sanften Lächeln versehen, ist ebenfalls in diesem Bereich platziert.
Der rechte Teil der Leinwand wird von einer spiralförmigen Struktur dominiert, die sich aus dem Hintergrund erhebt und den Blick des Betrachters anzuziehen scheint. Darüber sind Buchstabenkombinationen und Zahlenreihen angeordnet (L-20-T, M-21-V usw.), die möglicherweise Datumsangaben oder eine Art kryptische Notiz darstellen könnten. Ein einzelner Punkt, beschriftet mit TERUEL, ist in der Nähe des Spiralzentrums platziert. Ein kleiner, orangefarbener Fleck trägt die Worte MELODI VALENCIA und darunter LA PATITANES SEPT OCT NOV DEC. Eine weitere Zahl, 100, befindet sich ebenfalls auf diesem Fleck. Am unteren Rand dieses Bereichs sind stilisierte Wellenlinien zu erkennen.
Die Gesamtkomposition wirkt fragmentiert und assoziativ. Es scheint, als hätte der Künstler eine Vielzahl von Gedanken, Erinnerungen oder Beobachtungen auf die Leinwand projiziert, ohne diese in einen kohärenten Rahmen zu zwängen. Die unterschiedlichen Farben und Texturen verstärken diesen Eindruck der Zerrissenheit und des Unvollendeten.
Die Subtexte sind schwer eindeutig zu entschlüsseln. Es könnte sich um eine Reflexion über Vergänglichkeit, Erinnerung oder die Schwierigkeit, Erfahrungen in Worte zu fassen handeln. Die Anordnung von Namen, Daten und zufälligen Begriffen lässt vermuten, dass es sich um eine Art persönliches Tagebuch oder ein visuelles Gedächtnis handelt. Die spiralförmige Struktur könnte für den Fluss der Zeit stehen oder einen inneren Kreislauf von Gedanken und Gefühlen symbolisieren. Die dunkle Seite des Bildes könnte als Darstellung von Unterdrückung, Angst oder dem Unbewussten interpretiert werden, während die hellere Seite Hoffnung, Klarheit oder das Bewusstsein repräsentiert. Letztendlich bleibt die Bedeutung der Komposition jedoch offen für Interpretationen und lädt den Betrachter ein, seine eigenen Assoziationen zu entwickeln.