#27959 Javier Pagola
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Javier Pagola – #27959
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Ein auffälliges Element ist die Präsenz zahlreicher Schriftzüge und Texte. Diese sind nicht immer lesbar oder vollständig, sondern wirken eher wie Fetzen von Gedanken oder Erinnerungen, die auf die Leinwand projiziert wurden. Sie tragen zur allgemeinen Unübersichtlichkeit bei und suggerieren eine Überforderung der Kommunikation. Die Anordnung der Buchstaben und Wörter scheint oft zufällig zu sein, was den Eindruck einer inneren Zerrissenheit verstärkt.
Die Figuren sind stilistisch sehr unterschiedlich dargestellt. Manche wirken wie grobe Skizzen, andere sind detaillierter ausgearbeitet. Es finden sich menschliche Gestalten, tierische Darstellungen und abstrakte Formen, die miteinander interagieren oder sich gegenseitig überlagern. Die Gesichter der dargestellten Personen sind oft verzerrt oder maskenhaft, was eine gewisse Distanz und Entfremdung suggeriert. Ein zentrales Gesicht, umgeben von rotem Umriss, blickt direkt den Betrachter an, doch sein Ausdruck bleibt rätselhaft.
Die Farbpalette ist überwiegend gedämpft gehalten, mit vereinzelten Farbtupfern in Rot, Blau und Gelb, die dem Bild eine gewisse Dynamik verleihen. Die Verwendung von Pastellfarben trägt zu einer surrealen Atmosphäre bei. Die Textur der Leinwand ist sichtbar, was den Eindruck eines handwerklichen Prozesses vermittelt.
Subtextuell scheint das Werk sich mit Themen wie Identität, Erinnerung und Kommunikation auseinanderzusetzen. Die fragmentierte Darstellung deutet auf eine Auflösung traditioneller Strukturen hin. Es könnte sich um einen Versuch handeln, die Komplexität des menschlichen Geistes oder die Überlastung der modernen Gesellschaft darzustellen. Die Anwesenheit von persönlichen Notizen und Namen lässt vermuten, dass das Werk auch autobiografische Elemente enthält. Insgesamt hinterlässt die Malerei den Eindruck einer inneren Suche nach Orientierung in einer fragmentierten Welt.