Pieta Veronese (Paolo Cagliari) (1528-1588)
Veronese – Pieta
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Maler: Veronese (Paolo Cagliari)
Ort: Hermitage, St. Petersburg (Эрмитаж).
Die bildende Kunst der Renaissancezeit zeugt von einem völligen geistigen Wandel in der Einstellung des Volkes. Es gibt eine andere Zeit, in der einige Dinge nicht mehr relevant sind und andere Dinge in der Öffentlichkeit an Akzeptanz gewinnen. Die Künstler sind also auf der Suche nach neuen Ideen, die der allgemeinen Stimmung entsprechen. Paolo Veronese, einer der bedeutendsten Vertreter der venezianischen Schule der italienischen Malerei, hatte einen überwältigenden Einfluss auf die zeitgenössischen Künstler und die Künstler der folgenden Jahrzehnte. In seiner früheren Periode fühlte sich der Autor von lebensbejahenden Motiven und farbenfrohen, verschnörkelten Kompositionen angezogen.
Beschreibung von Paolo Veroneses Gemälde Die Beweinung Christi
Die bildende Kunst der Renaissancezeit zeugt von einem völligen geistigen Wandel in der Einstellung des Volkes. Es gibt eine andere Zeit, in der einige Dinge nicht mehr relevant sind und andere Dinge in der Öffentlichkeit an Akzeptanz gewinnen. Die Künstler sind also auf der Suche nach neuen Ideen, die der allgemeinen Stimmung entsprechen.
Paolo Veronese, einer der bedeutendsten Vertreter der venezianischen Schule der italienischen Malerei, hatte einen überwältigenden Einfluss auf die zeitgenössischen Künstler und die Künstler der folgenden Jahrzehnte.
In seiner früheren Periode fühlte sich der Autor von lebensbejahenden Motiven und farbenfrohen, verschnörkelten Kompositionen angezogen. In seinen älteren Jahren wandte sich Veronese tragischen Themen zu und schuf mehrere Werke, die religiösen Themen gewidmet waren. Die vorhandenen Gemälde, die die Beweinung Jesu darstellen, gelten als die bedeutendsten und großartigsten Werke Veroneses.
Die Komposition wirkt elementar, was die Figuren auf der Leinwand jedoch nur noch besser zur Geltung bringt. Die Jungfrau beugt sich über den toten Jesus, während ein Engel vorsichtig seine verwundete Hand hält. Der Gesichtsausdruck der Muttergottes ist traurig, ein weißer Apostel bedeckt seine Stirn. Das rosafarbene Antlitz und die goldenen Locken des Engels bilden einen Kontrast zu dem toten, kalten Körper. Die Farbgebung lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Atmosphäre der Trauer und des Kummers. Trübe, verblassende Farben schimmern, als würden sie in den Schatten verschwinden.
Das Werk wurde um 1576-1582 für die Kirche der Heiligen Johannes und Paulus in Venedig gemalt. Danach gelangte es in die Hände des Königs von England. Nach dem Ausverkauf der Sammlung von Karl I. gelangte Die Beweinung Christi in die Hände des Herzogs von Longueville, Graf von Armagnac, Krösus. Nach einer langen Reise gelangte das Gemälde 1772 in das Eremitage-Museum.
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Über ihm beugt sich eine weibliche Figur vor, gekleidet in schlichte Gewänder. Ihre Haltung ist von tiefer Trauer und Sorge geprägt. Sie hält den Kopf der toten Gestalt sanft, ihr Blick ist gesenkt, was eine Atmosphäre von stiller Kontemplation erzeugt. Ihre Kleidung ist schlicht und zurückhaltend, was ihre Würde und spirituelle Bedeutung hervorhebt.
Zur Rechten der Szene befindet sich eine weitere Figur, ein Engel, erkennbar an den leicht angedeuteten Flügeln. Er ist in ein reich verarbeitetes Gewand gehüllt, dessen Farbgebung durch Rottöne dominiert wird, die eine Aura von Wärme und möglicherweise auch von Leidenschaft vermitteln. Der Engel scheint die Szene mit einem Gefühl von Mitgefühl zu betrachten, seine Hand berührt die weibliche Figur, als wollte er Trost spenden.
Die Farbgebung des Bildes ist überwiegend dunkel und gedämpft, was die Schwere des Moments unterstreicht. Der Hintergrund ist fast vollständig in Dunkelheit getaucht, was die Figuren in den Vordergrund rückt und ihre Bedeutung hervorhebt. Das Licht fällt auf die Körper, betont deren Anatomie und verstärkt so den Eindruck von Verletzlichkeit und menschlicher Sterblichkeit.
Die Komposition des Bildes ist sorgfältig ausgearbeitet, die Figuren sind eng beieinander angeordnet, was eine starke Verbindung zwischen ihnen suggeriert. Die diagonale Anordnung der Körperlinien erzeugt eine dynamische Spannung, die das Auge des Betrachters durch die Szene führt.
Neben der offensichtlichen Darstellung von Leid und Verlust deutet das Bild auch auf Themen wie Opfer, Erlösung und die mütterliche Liebe hin. Die Darstellung der weiblichen Figur als Trösterin und Beschützerin verleiht der Szene eine zusätzliche Dimension der Menschlichkeit und Spiritualität. Die Präsenz des Engels kann als Hinweis auf göttliche Barmherzigkeit oder als Zeichen der Hoffnung interpretiert werden, selbst angesichts des Todes. Die Kombination aus körperlicher Darstellung und spiritueller Andeutung schafft eine tief bewegende und vielschichtige Darstellung des menschlichen Daseins.