daumier21 Honore Daumier (1808-1879)
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Honore Daumier – daumier21
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Hinter ihm erhebt sich ein wirbelnder Nebel, aus dem Zahlenreihen in Form einer Art Geisterbahn scheinen hervorzutreten. Diese Zahlen – Jahreszahlen wie 1835, 1836, 1832 und 1830 – sind offensichtlich eine Anspielung auf historische Ereignisse oder politische Entwicklungen. Sie umspielen den sitzenden Mann, scheinen ihn einzuholen und zu verfolgen.
Links von dem Mann steht eine hochgewachsene Figur in Uniform mit Zylinder. Er hält ein Blatt Papier in der Hand, das ebenfalls Jahreszahlen trägt (1836, 1835). Seine Haltung ist steif und autoritär; er scheint den sitzenden Mann zu beobachten oder ihn gar anzuklagen. Die Verbindung zwischen der Uniformierten und dem Nebel aus Zahlen deutet auf eine mögliche Verursachung oder zumindest einen engen Zusammenhang zwischen politischer Macht bzw. Autorität und den historischen Ereignissen hin, die den Mann belasten.
Der Untertitel Et pourtant elle marche (Und dennoch geht es weiter) verstärkt den Eindruck einer unaufhaltsamen Entwicklung, eines Prozesses, der sich dem Einzelnen entzieht. Die Zeichnung scheint eine Kritik an gesellschaftlichen oder politischen Verhältnissen zu üben, die einen Menschen in eine Position der Ohnmacht und Resignation zwingen. Der Kontrast zwischen der passiven Figur im Vordergrund und den dynamischen, wirbelnden Zahlen im Hintergrund erzeugt eine Spannung, die die Botschaft der Zeichnung unterstreicht: trotz aller Umwälzungen und Veränderungen setzt sich das System fort, während der Einzelne darunter leidet. Die monochrome Farbgebung verstärkt den düsteren und bedrückenden Charakter des Werkes.