Everdingen Cesar Butius van (1617 Alkmaar – 1678 Haarlem) – Vertumn and Pomona (104x140 cm) c.1650 J. Paul Getty Museum
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J. Paul Getty Museum – Everdingen Cesar Butius van (1617 Alkmaar - 1678 Haarlem) - Vertumn and Pomona (104x140 cm) c.1650
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Links im Bild sehen wir eine männliche Figur, gekleidet in eine dunkle, schwere Robe und bedeckt mit einem Tuch. Er hält eine weitere Frucht in der Hand und scheint sie der jungen Frau entgegenzureichen. Sein Gesichtsausdruck ist ernst, fast nachdenklich, und sein Blick fixiert die Frau. Die dunkle Kleidung und die gedeckten Farben seiner Figur kontrastieren stark mit dem hellen, fast strahlenden Teint der Frau.
Diese junge Frau befindet sich auf der rechten Seite der Darstellung. Sie ist nackt, lediglich ein rotes Tuch bedeckt ihren Unterkörper, während ihr Oberkörper freiliegt. Eine Blumengirlande schmückt ihr Haar. Sie sitzt leicht vorgebeugt, der Kopf ist zur männlichen Figur geneigt, und ihr Blick scheint ihn aufmerksam zu verfolgen. Ihre Körperhaltung vermittelt eine gewisse Zärtlichkeit und Erwartung.
Der Hintergrund ist diffus gehalten und besteht aus einer Mischung aus dunklem Laubwerk und einer fragmentierten Architektur, die an einen Tempel erinnert. Diese Elemente verstärken den allegorischen Charakter der Szene und deuten auf einen mythologischen Kontext hin.
Die Szene evoziert eine Erzählung der Verführung und des Begehrens. Es lässt sich vermuten, dass es sich um die allegorische Darstellung der griechischen Mythologie des Vertumnus und Pomona handelt, in der der Gott der Wandlung (Vertumnus) die Göttin der Fruchtbarkeit (Pomona) mit Früchten umgarnt. Die Fülle der Früchte symbolisiert hier nicht nur die Fruchtbarkeit und den Reichtum, sondern auch die Vergänglichkeit des Lebens und die Macht der Sinnlichkeit. Die dunkle Figur des Mannes könnte die Metamorphose des Vertumnus darstellen, der sich in verschiedene Formen verwandelt, um Pomona zu erreichen.
Die Gegenüberstellung der beiden Figuren – der dunkle, bedeckte Mann und die helle, nackte Frau – unterstreicht die Dualität von Verlangen und Zurückhaltung, von Verdeckung und Offenbarung. Die Komposition, die sich um die zentrale Frucht dreht, zentriert die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Thema der Sinnlichkeit und der Verführung, während der Hintergrund eine zeitlose und mythologische Dimension hinzufügt.