#37787 Enrique Climent
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Enrique Climent – #37787
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Im Vordergrund dominiert ein angedeutetes Gesicht, dessen Züge in mehrere perspektivische Ebenen zerlegt sind. Die Darstellung wirkt gleichzeitig vertraut und fremd, als ob sie aus der Erinnerung oder einer inneren Vision entstanden wäre. Ein sphärisches Element, möglicherweise eine Augenhöhle oder ein Symbol für das Denken, befindet sich zentral im Gesichtsbereich.
Rechts des Gesichts erstreckt sich eine Landschaftsfragmentierung, die durch scharfkantige Linien und unregelmäßige Flächen definiert wird. Ein Baum mit spärlicher Belaubung ragt in den Hintergrund hinein, dessen Äste sich wie stilisierte Finger oder Antennen ausbreiten. Darüber schweben drei Vögel, die eine Bewegung nach oben andeuten, jedoch auch eine gewisse Distanz und Unnahbarkeit vermitteln.
Die Technik des Künstlers ist von einer dichten Schraffur geprägt, die den einzelnen Elementen eine taktile Qualität verleiht und gleichzeitig für ein Gefühl der Spannung sorgt. Die starken Kontraste zwischen Licht und Schatten verstärken die fragmentierte Wirkung und tragen zur räumlichen Tiefe bei.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über Identität und Wahrnehmung interpretiert werden. Das zerlegte Gesicht deutet auf eine Auflösung des Selbst oder eine Dekonstruktion traditioneller Repräsentationsweisen hin. Die Landschaftsfragmente könnten für die Zersplitterung der Realität stehen, während die Vögel als Symbole für Sehnsucht, Freiheit oder spirituelle Erhebung gedeutet werden können. Die Komposition wirkt insgesamt introspektiv und melancholisch, suggeriert eine innere Suche nach Orientierung in einer fragmentierten Welt. Die Abwesenheit von Farbe verstärkt den Eindruck der Distanziertheit und des Nachdenkens.