Louis XIV (1638-1715) at the Siege of Lille facing the Priory of Fives, August 1667 Adam Frans Van der Meulen (1632-1690)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Adam Frans Van der Meulen – Louis XIV (1638-1715) at the Siege of Lille facing the Priory of Fives, August 1667
Ort: Palace of Versailles (Château de Versailles), Paris.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Blick fällt weit ins Land, auf eine weite Ebene, die sich bis zum Horizont erstreckt. In der Ferne erkennen wir eine Stadt oder befestigte Siedlung, deren Kirchturm als markanter Orientierungspunkt dient. Die Landschaft ist von einer dichten Vegetation durchzogen, Bäume und Büsche säumen den Weg und bilden einen Kontrast zur offenen Ebene. Der Himmel ist mit Wolken bedeckt, die ein dramatisches Lichtspiel erzeugen und eine gewisse Unruhe in die Szene bringen.
Die Komposition des Bildes lenkt die Aufmerksamkeit zunächst auf die Figuren im Vordergrund, bevor sie sich dem weitläufigen Panorama der Landschaft öffnet. Diese Gegenüberstellung von Individuen und Umgebung suggeriert eine Verbindung zwischen persönlicher Macht und territorialer Kontrolle. Die Anwesenheit der Adligen inmitten eines militärischen Szenarios deutet auf ihre Rolle als Förderer und Lenker des Krieges hin, während die weite Landschaft die Größe und den Umfang des Konflikts verdeutlicht.
Ein interessanter Detail ist das umgestürzte Baumstamm im rechten Vordergrund. Er könnte als Symbol für die Zerstörung und Gewalt des Krieges interpretiert werden, oder aber auch als Hindernis, das überwunden werden muss – eine Metapher für die Herausforderungen, denen sich der Herrscher und seine Truppen stellen müssen.
Die Farbgebung ist warm gehalten, mit erdigen Tönen, die die Landschaft authentisch wirken lassen. Die hellen Gewänder der Adligen stechen im Kontrast dazu hervor und unterstreichen ihren Status. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Gefühl von Erhabenheit, Macht und militärischer Stärke, wobei subtile Hinweise auf die damit verbundenen Kosten und Herausforderungen nicht fehlen. Es ist eine Darstellung von Herrschaftsbehauptung inmitten des Krieges, in der die Landschaft als Kulisse für die Demonstration königlicher Autorität dient.