Force de la Nature Marie-Andree Beliveau
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Marie-Andree Beliveau – Force de la Nature
Album-Navigation:

На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Landschaft selbst ist kaum zu erkennen, sondern verschwimmt zu einem wirbelnden Hintergrund aus gelben und braunen Farbschichten. Dies erzeugt eine Atmosphäre der Unruhe und des Chaos, die perfekt zur Darstellung der Pferde passt. Die Komposition ist so angelegt, dass die Augen des Betrachters sofort auf die herabstürmende Herde gelenkt werden. Die Pferde sind dicht aneinander gedrängt, was den Eindruck einer Einheit, eines unaufhaltsamen Triebs verstärkt.
Es liegt eine deutliche Betonung auf der Naturgewalt vor. Nicht nur durch die Darstellung der Pferde selbst, sondern auch durch die stürmische Umgebung wird ein Gefühl von Urkraft und Ungebändigtheit vermittelt. Die Herde scheint sich nicht gegen den Sturm zu wehren, sondern ihn anzunehmen und mit ihm zu verschmelzen.
Subtextuell könnte das Werk als Metapher für die menschliche Existenz interpretiert werden – für den Kampf gegen Widrigkeiten, für die Notwendigkeit, sich dem Lauf der Dinge hinzugeben oder eben auch für die unaufhaltsame Kraft des Lebens selbst. Die Pferde stehen hier stellvertretend für eine ursprüngliche, instinktive Lebensweise, die im Einklang mit der Natur steht und sich nicht von ihr kontrollieren lässt. Der Künstler scheint zu suggerieren, dass wahre Stärke darin liegt, sich dem Fluss hinzugeben, anstatt dagegen anzukämpfen. Die etwas verschwommene Darstellung deutet zudem eine gewisse Flüchtigkeit an – das Leben ist ein Momentaufnahme, ein flüchtiger Augenblick in einem ständigen Wandel.