Portrait of a fisherman boy from Capri Christen Schiellerup Købke (1810-1848)
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Christen Schiellerup Købke – Portrait of a fisherman boy from Capri
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Auf seinem Kopf thront ein grob gewebter Strohhut, der leicht schräg sitzt und einen Teil seines Gesichts verdeckt. Er hält in seiner rechten Hand einen langen Fischspeer, dessen Spitze sich im Bildraum fortsetzt und eine Verbindung zur Arbeitswelt des Jungen herstellt. Im Hintergrund erkennen wir eine felsige Küstenlandschaft mit dem Meer, das in einem blassen Blau schimmert. Die Landschaft ist jedoch eher angedeutet als detailliert dargestellt; sie dient vor allem dazu, den Fokus auf die Figur des Jungen zu lenken.
Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten, was eine Atmosphäre von Ruhe und Besinnlichkeit erzeugt. Der Künstler hat mit Licht und Schatten gearbeitet, um dem Gesicht des Jungen Tiefe und Ausdruck zu verleihen. Die feinen Linien im Gesicht, die kleinen Unvollkommenheiten der Haut, zeugen von einer realistischen Darstellung.
Neben der schlichten Darstellung eines jungen Fischers lassen sich auch Subtexte erkennen. Das Porträt könnte als eine Verherrlichung einfacher Arbeit interpretiert werden, als ein Ausdruck des Respekts für die Menschen, die ihren Lebensunterhalt durch harte körperliche Arbeit verdienen. Gleichzeitig kann es aber auch als eine Reflexion über Kindheit und Erwachsenwerden gelesen werden – der Junge trägt bereits die Last seiner Verantwortung auf seinen Schultern, sein Blick verrät eine Reife, die seinem Alter nicht entspricht. Die Abwesenheit von jeglicher sentimentaler Darstellung unterstreicht den realistischen Charakter des Werkes und vermeidet jede Form von Romantisierung des Fischerdaseins. Es entsteht der Eindruck einer nüchternen Dokumentation eines Lebenswegs, geprägt von harter Arbeit und Entbehrung.