Cuirassiers Charging the Highlanders at the Battle of Waterloo on 18th June 1815 Felix Philippoteaux (1815-1884)
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Felix Philippoteaux – Cuirassiers Charging the Highlanders at the Battle of Waterloo on 18th June 1815
Ort: Apsley House, The Wellington Museum
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Die zentralen Akteure sind die französischen Kürassiere, die in voller Galopp auf eine Schotteinfanterieformation zustürmen. Ihre glänzenden Rüstungen und das hohe Tempo ihrer Pferde erzeugen eine eindrucksvolle Dynamik. Die Kürassiere sind durch ihre Uniformen und ihre Waffen – langes Schwert, Lanze – klar identifizierbar. Sie wirken als treibende Kraft, die das Geschehen dominiert.
Die schottische Infanterie, in schottischen Kilts gekleidet, stellt eine widerständige Formation dar. Sie halten ihre Position, versuchen aber, die Angriffswelle abzuwehren. Die Darstellung der schottischen Soldaten vermittelt einen Eindruck von Zähigkeit und Entschlossenheit, trotz der überwältigenden Übermacht. Einige Figuren fallen bereits, was die Brutalität des Gefechts verdeutlicht.
Der Hintergrund ist durch eine leicht hügelige Landschaft sowie einen bewölkten Himmel bestimmt. Rauchschwaden und Staubwolken, die durch die Kämpfe aufgewirbelt werden, verhüllen teilweise die Sicht und verstärken die Atmosphäre der Zerstörung und des Kampfes. Im Hintergrund sind auch Artilleriestücke zu erkennen, die weitere Granaten und Kanonenkugeln in die Schlacht speien.
Die Farbgebung ist von warmen Tönen dominiert: Rot, Gelb und Braun dominieren die Darstellung der Uniformen, der Pferde und der Landschaft. Diese Farbpalette verstärkt den Eindruck von Hitze, Staub und Gewalt. Der Kontrast zwischen den glänzenden Rüstungen der Kürassiere und dem düsteren Ton der Infanterie unterstreicht die dramatische Spannung.
Über die bloße Darstellung eines historischen Ereignisses hinausgehend, lassen sich auch subtile Botschaften ausmachen. Die Komposition, die den Fokus auf die dynamische Bewegung der Kavallerie und die widerstandsfähige Verteidigung der Infanterie legt, deutet auf einen Konflikt zwischen Angriff und Verteidigung hin. Die Darstellung der schottischen Infanterie als unbezwingbare Verteidiger könnte auch eine nationalistische oder heroische Komponente haben. Auch die Darstellung des Krieges als chaotisch und zerstörerisch lässt sich erkennen. Die Künstlerin/der Künstler scheint die Brutalität und das Leid des Krieges nicht zu beschönigen, sondern sie schonungslos darzustellen. Die Szene ist ein eindringlicher Bericht über die Schrecken der Kriegsführung.