Charlotte-Francoise Bergeret de Norinval Jean Honore Fragonard (1732-1806)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Jean Honore Fragonard – Charlotte-Francoise Bergeret de Norinval
Ort: Cognac-Jay Museum (Musee Cognac-Jay), Paris.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau blickt direkt den Betrachter an, ein Ausdruck von stiller Würde und einer gewissen Melancholie liegt in ihren Augen. Ihre Gesichtsfarbe ist zart, mit einem Hauch von Rosa auf den Wangen, was ihr eine gewisse Lebendigkeit verleiht. Die Lippen sind leicht geöffnet, als ob sie kurz davor wäre, etwas zu sagen.
Das Haar ist zu einer aufwendigen, lockeren Frisur hochgesteckt, die typisch für die Mode des späten 18. Jahrhunderts ist. Es ist mit einem hellgrauen Stoff bedeckt, der wie ein Schal oder eine Kapuze wirkt und in weichen Falten drapiert ist. Ein zartes, transparentes Tuch umspielt den Kopf und fällt sanft über die Schultern.
Um den Hals trägt sie eine weiße, große Schleife, die ein elegantes Detail darstellt und den Hals betont. Der Körper ist in ein dunkles, fast schwarzes Kleid gehüllt, dessen Stoff sich in weichen, geschwungenen Linien um den Hals und die Schultern legt. Die dunkle Kleidung bildet einen starken Kontrast zum hellen Teint der Frau und dem zarten Stoff ihrer Frisur und Schleife.
Die Beleuchtung ist subtil und konzentriert sich auf das Gesicht der Frau, wodurch die Details ihrer Züge und die Textur ihres Haares hervorgehoben werden. Der Hintergrund erzeugt eine Atmosphäre von Intimität und Abgeschlossenheit.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines idealisierten Schönheitsideals der Zeit verstanden werden. Die aufwendige Frisur, die elegante Schleife und die dunkle Kleidung unterstreichen den sozialen Status und die Zugehörigkeit zu einer wohlhabenden Schicht der Gesellschaft. Gleichzeitig deutet der melancholische Blick auf eine gewisse innere Tiefe und möglicherweise auf die gesellschaftlichen Zwänge und Erwartungen, denen die Frau unterworfen war. Es entsteht ein Eindruck von Anmut, Stärke und einem Hauch von Verletzlichkeit.