Marble Vase with Garland of Flowers Jean-Baptiste Monnoyer (1636-1699)
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Jean-Baptiste Monnoyer – Marble Vase with Garland of Flowers
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Um diese Skulptur schlingt sich eine üppige Blumenkränze. Eine Vielzahl von Blütenarten – Lilien, Nelken, Chrysanthemen und weitere – bilden ein farbenprächtiges Ensemble. Die Farben sind warm gehalten, dominieren doch Orange-, Gelb- und Rottöne, die durch vereinzelte blaue Akzente ergänzt werden. Die Blumen scheinen fast organisch aus der Vase hervorzuwachsen, wodurch eine Verbindung zwischen antiker Kunst und natürlicher Schönheit entsteht.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten, was die Figuren und den Blumengruß ins Licht rückt und ihre Konturen verstärkt. Die Beleuchtung ist sorgfältig gesetzt; sie betont die glatte Oberfläche des Marmors und lässt die Blüten in ihrer ganzen Pracht erstrahlen.
Die Komposition suggeriert eine Harmonie zwischen der Künstlichkeit der Skulptur und der Vergänglichkeit der Natur. Der Blumengruß, ein Symbol für Schönheit und Lebenskraft, umrankt das steinerne Gefäß, welches wiederum an die Beständigkeit und den Wert klassischer Kunst erinnert. Es könnte sich hierbei um eine Allegorie auf die Dualität von Leben und Tod, oder auch auf die Verbindung zwischen der menschlichen Schöpfungskraft (die Skulptur) und der göttlichen Natur (die Blumen) handeln. Die Anordnung der Elemente lässt zudem Raum für Interpretationen über Vanitas-Motive – die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge wird durch die Kombination aus lebendigen Blumen und dem unvergänglichen Marmor angedeutet. Die einzelnen Blüten, manche bereits welkend, verstärken diesen Eindruck zusätzlich.