art 653 Christian Rohlfs (1848-1938)
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Christian Rohlfs – art 653
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Die Farbpalette ist insgesamt gedämpft und von erdigen Tönen dominiert – Beige, Braun, Grau. Diese Farbigkeit verstärkt den Eindruck einer tristen, vielleicht auch entlegenen Landschaft. Der Himmel wirkt schwer und bedrohlich, er drückt sich in einem gleichmäßigen Graubraun aus, das kaum eine Auflockerung kennt.
Der Vordergrund ist durch einen diffusen, sandfarbenen Bereich gekennzeichnet, der an einen Weg oder eine unebene Fläche erinnern könnte. Dieser Bereich vermittelt ein Gefühl von Bewegung und führt den Blick in die Szenerie hinein. Die Darstellung wirkt insgesamt fragmentarisch und impressionistisch; Details sind kaum erkennbar, stattdessen wird auf die Erzeugung einer bestimmten Stimmung Wert gelegt.
Es liegt der Eindruck vor, dass hier nicht primär eine realistische Abbildung einer Landschaft angestrebt wurde, sondern vielmehr ein Ausdruck von Gefühlslage oder innerer Verfassung. Die Dunkelheit und Schwere der Farben, die vereinfachten Formen und die fragmentarische Darstellung könnten auf Melancholie, Isolation oder auch eine Ahnung von Bedrohung hindeuten. Der Betrachter wird in eine Atmosphäre der Stille und Kontemplation versetzt, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Die sparsame Verwendung von Blau könnte als Hoffnungsschimmer interpretiert werden, der sich jedoch in der Gesamtheit des Werkes kaum entfalten kann.