Portrait of Thomas Tickell Sir Godfrey Kneller (1646-1723)
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Sir Godfrey Kneller – Portrait of Thomas Tickell
Ort: Private Collection
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Die Komposition ist schlicht gehalten. Der Hintergrund ist neutral und lässt die Figur in den Vordergrund treten. Die Kleidung des Mannes – ein dunkler Wams über einem hellen Hemd mit geraffter Krawatte – deutet auf eine gewisse gesellschaftliche Stellung hin, ohne dabei protokollarisch zu wirken. Das Haar ist hochgesteckt und toupiert, was typisch für die Mode der Zeit ist. Die feinen Linien, mit denen das Haar gezeichnet wurde, verleihen ihm eine fast plastische Textur.
Die Gesichtszüge sind sorgfältig ausgearbeitet. Man erkennt ein markantes Kinn, eine gerade Nase und Augen, die Intelligenz und einen gewissen Ernst vermitteln. Der Mund ist leicht geöffnet, als ob der Mann kurz davor wäre zu sprechen oder nachdenklich lächeln würde. Die Beleuchtung ist so angelegt, dass sie bestimmte Bereiche des Gesichts hervorhebt – insbesondere die Augen und den Mund –, was dem Porträt eine gewisse Lebendigkeit verleiht.
Die Schrift unterhalb der Darstellung liefert einen Namen, der vermutlich mit der abgebildeten Person übereinstimmt. Der schlichte Typus und die Anordnung der Buchstaben passen zum insgesamt zurückhaltenden Charakter des Werkes. Die Angabe London: Published by A.N. Whitehead, 1737 verweist auf den Entstehungsort und das Erscheinungsjahr des Portraits.
Subtextuell könnte das Porträt als eine Darstellung eines Mannes verstanden werden, der Wert auf Bildung und Anstand legt. Der direkte Blick und die würdevolle Haltung lassen auf Selbstbewusstsein und Integrität schließen. Die schlichte Kleidung und der neutrale Hintergrund deuten darauf hin, dass es sich um ein Portrait handelt, das weniger auf äußeren Reichtum als vielmehr auf den Charakter des Abgebildeten abzielt. Insgesamt wirkt das Werk von einer gewissen Würde und einem Hauch Melancholie geprägt.