James Stanhope, Earl Stanhope Sir Godfrey Kneller (1646-1723)
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Sir Godfrey Kneller – James Stanhope, Earl Stanhope
Ort: Private Collection
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Die Darstellung legt Wert auf die Inszenierung von Autorität und gesellschaftlichem Rang. Die üppige, gewellte Perücke, ein untrennbarer Bestandteil der Herrenmode des 18. Jahrhunderts, unterstreicht seinen Adelstand und seine Zugehörigkeit zur Oberschicht. Das präzise ausgearbeitete Wams mit den aufwändigen Stickereien deutet auf Wohlstand und Geschmack hin. Die Haltung ist aufrecht, die Schultern zurückgelegt – eine Pose, die Würde und Selbstbeherrschung vermitteln soll. In der linken Hand hält er ein Buch oder Schriftrolle, was möglicherweise auf Bildung, Gelehrsamkeit oder politische Tätigkeit hindeutet.
Die Schattierung ist durch die Technik des Kupferstichs charakterisiert: feine Linien erzeugen einen Kontrast zwischen Licht und Schatten, wodurch die Gesichtszüge und die Textur der Kleidung plastisch hervorgehoben werden. Die Detailgenauigkeit in der Darstellung der Haare und der Stickereien zeugt von handwerklichem Können und dem Wunsch nach einer möglichst realistischen Wiedergabe.
Unterhalb des Porträts befindet sich ein Wappen, das seinen Adel weiter unterstreicht. Der Name „James Stanhope Earl Stanhope“ ist ebenfalls angebracht, was die Identität des Dargestellten eindeutig macht. Die Schriftart wirkt schlicht und funktional, im Kontrast zur opulenz der Darstellung selbst.
Die Subtexte dieser Darstellung lassen sich in den Kontext ihrer Zeit einordnen: Sie dient nicht nur als Abbildung einer Person, sondern auch als Instrument der Selbstdarstellung und des gesellschaftlichen Aufstiegs. Die Betonung von Autorität, Bildung und Wohlstand spiegelt die Werte und Ideale der Aristokratie wider. Es ist eine Inszenierung, die darauf abzielt, einen bestimmten Eindruck zu vermitteln – den eines Mannes von Rang, Integrität und Einfluss.