Richard Boyle, Viscount Shannon Sir Godfrey Kneller (1646-1723)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Sir Godfrey Kneller – Richard Boyle, Viscount Shannon
Ort: Private Collection
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ein üppiges, welliges Perückchen rahmt seinen Kopf und fällt sanft über seine Schultern. Die Darstellung der Haare ist detailreich ausgearbeitet, wobei Licht und Schatten subtil eingesetzt werden, um Volumen und Textur zu erzeugen. Die Gesichtszüge sind markant: eine gerade Nase, ein kräftiges Kinn und volle Lippen. Ein leichter Bartansatz deutet auf ein mittleres Alter hin.
Unterhalb des Porträts befindet sich eine Inschrift in kursiver Schrift, die den Namen Richard Boyle und darunter Viscount Shannon nennt. Ein kleines Wappen mit einem Löwenkopf ist zwischen den beiden Namenszeilen platziert, was auf einen adligen Rang hindeutet. Die sorgfältige Gestaltung der Inschrift unterstreicht die Bedeutung des Porträtierten.
Die Komposition ist schlicht und konzentriert sich voll und ganz auf das Gesicht des Mannes. Der fehlende Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf seine Person und verleiht dem Bild eine gewisse Würde und Formalität. Die monochrome Farbgebung verstärkt den Eindruck von Seriosität und Eleganz.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mannes verstanden werden, der Macht und Ansehen besitzt – ein Mitglied des Adels, dessen Status durch das Wappen und die präzise Wiedergabe seiner Person betont wird. Die ernste Miene lässt auf eine Persönlichkeit schließen, die von Pflichtbewusstsein und Verantwortung geprägt ist. Die Detailgenauigkeit in der Ausführung deutet auf den Wunsch hin, ein möglichst realistisches und respektvolles Abbild zu schaffen. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Autorität, Würde und einem Hauch von Melancholie.